Für die Brandschutzerziehung der Kinder und Jugendlichen in unseren Kindergärten und Schulen ist unser Kamerad Klaus Stiller zuständig.

 

Bitte vereinbaren Sie ihren gewünschten Schulungstermin unter Telefon 04244/96063

 

 

Brandschutzerziehung für die 3. Schulklasse
- Grundschule Harpstedt bei der Feuerwehr -

 

 

Harpstedt, 10.03.2014        Der Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt ist immer der Höhepunkt im Rahmen des Sachkundeunterrichts der Grundschule Harpstedt mit dem Thema "Feuerwehr". Am Dienstag letzter Woche waren die Kinder der Klassen 3c und 3d im Harpstedter Feuerwehrhaus zu Gast. Gestern besuchten nun die Klasse 3a mit Lehrerin Elsa Kramer-Spielmann (Bild hinten rechts) und Lehrerin Gaby Jenning (Bild hinten links) mit ihrer Klasse 3b die Einrichtung. Brandschutzerzieher Klaus Stiller, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt und berufsmäßig bei der Berufsfeuerwehr Bremen, war der kompetente Mann, der den Kindern reichlich Informationen zum Brandschutz und Verhalten bei Feuer vermitteln konnte. Nach der Theorie im Unterrichtsraum mit Präsentation von Bildern wurden die sechs Harpstedter Einsatzfahrzeuge erläutert. Wegen Zeitmangel konnten die überaus wissbegierigen, aber schon sehr gut informierten Drittklässler keine Schutzausrüstung anprobieren und sich in die Fahrzeuge setzen. Dafür wird sicherlich der nächste Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr genutzt werden.

 

 
Text und Bilder: Harro Hartmann
 

 

Brandschutzerziehung wichtiger denn je
- Klasse 3a der Grundschule Harpstedt bei der Feuerwehr -

 

Ein ausgedientes Puppenhaus wurde zum Anschauungsobjekt für die
Brandschutzerziehung umgebaut und mit viel Technik ausgestattet
 

Harpstedt, 25.04.2012   Ein ausgedientes Puppenhaus wurde zu einem Schnittmodell für die Brandschutzerziehung umgebaut und ausgestattet. Brandschutzerzieher Klaus Stiller von der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt hat sich daran gemacht, sein Anschauungsmaterial zu ergänzen. Allein mit einer Power-Point-Präsentation zu arbeiten und einen Rauchmelder zu zeigen, war ihm nicht genug. Den Kindern der Klasse 3a der Grundschule Harpstedt mit Lehrer Werner Ott wurde mit Hilfe dieses Modells vor Augen geführt, was Rauch in den Räumen bewirkt. Auch wurde demonstriert, bei welch geringer Rauchmenge der Rauchmelder bereits Signal in einem sehr schrillen Ton gibt. Das schrille Piepen ist wirklich nicht zu überhören und rettet durch Menschenleben.

Mittels einer kleinen Theaternebelmaschine wird der erzeugte Nebel in das Wohnzimmer geleitet. Dort wird ein Fernseherschwelbrand demonstriert. Schwacher flackernder Feuerschein wird sichtbar. Schnell ist der Raum total verqualmt. Da hier kein Rauchmelder montiert ist, wird niemand auf den Brand aufmerksam. Doch dann wird die Tür geöffnet und der Rauch zieht ins Treppenhaus und nach wenigen Sekunden schlägt der dort installierte Rauchmelder bereits bei ganz wenig Rauch Alarm.

Klaus Stiller will anhand dieses Hausmodells den Kindern das richtige Verhalten im Falle eines Brandes in ihrem eigenen Zimmer beschreiben. Daher sind Zimmer nicht Modellmöbeln und kleinen Figuren ausgestattet. Selbst ein Badezimmer ist eingerichtet und der Dachboden ausgebaut. Die Kinder sollen lernen, was sie machen müssen und was sie auf keinen Fall unterlassen müssen.

Mittels eines kleinen Gebläses, das einen Überdrucklüfter darstellen soll, kann er auch zeigen, wie das einzelne Zimmer wieder rauchfrei geblasen werden kann, ohne das ganze Haus durch Rauch zu verunreinigen. Somit ist das Modell auch für die aktiven Feuerwehrleute im Unterricht zum Einsatz des Überdrucklüfters einsetzbar.

 

Brandschutzerzieher Klaus Stiller (l.) hatte die Klasse 3a mit ihrem Klassenlehrer
Werner Ott (r.) im Unterrichtsraum des Harpstedter Feuerwehrhauses zu Gast
 
Text und Bilder: Harro Hartmann
 

 

Brandschutzerziehung zur Adventszeit

- Grundschulklassen behandeln das Thema "Feuerwehr" im Sachkundeunterricht -

 


In der Pausenhalle der Grundschule wurden die Schüler in die Brandschutzerziehung eingewiesen

 
 

Harpstedt, 30.11.2011 Groß war die Anspannung der Viertklässler der Grundschule Harpstedt als nach der großen Pause das Löschfahrzeug LF 20/16 der Harpstedter Feuerwehr auf den Schulhof gefahren war und sie es besichtigen durften. Klaus Stiller, ausgebildet für die Brandschutzerziehung und hauptberuflich bei der Berufsfeuerwehr Bremen tätig, referierte in seiner Freizeit vor den vier 4. Klassen in der Pausenhalle der Grundschule Harpstedt über Grundregeln mit dem Umgang mit dem Feuer und das Verhalten in einem Brandfall im Zimmer oder in der Wohnung. Gerade jetzt zur Adventszeit ist dies ein wichtiges Thema, wenn man an die Adventskranz- und Weihnachtsbaumbrände der vergangenen Jahre denkt. So gab es Hinweise auf die notwendigen Rauchmelder in den Wohnungen. Auf die Frage, wer zu Hause solche Rauchmelder hat, meldeten sich fast alle Kinder. Sie wussten auch, dass ein Rauchmelder schrill piept wenn die Batterieleistung zu Ende geht. Von Klaus Stiller erfuhren sie auch, dass sie im Brandfalle eher "FEUER" rufen sollten, anstelle von "Hilfe". "Bei "FEUER" reagieren die Leute eher," erklärte der Brandschutzerzieher der Harpstedter Feuerwehr. "Menschen werden bei Feuer immer aufmerksam." Er erklärte den Kindern weiter, wie sich bei Feuer verhalten sollen. "Wenn ihr im Zimmer seid und Feuer bemerkt, dann dürft ihr euch auf keinen Falle z.B. unterm Bett oder im Schrank verstecken", mahnte Klaus Stiller. Wenn das Zimmer oder die Wohnung noch verlassen werden kann, muss die Tür geschlossen werden. Das die Feuerwehr über den Notruf 112 benachrichtigt werden muss, wussten die Kinder. Sie erfuhren aber auch, welche Angaben sie der Disponenten in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle machen müssen und erst dann den Hörer wieder auflegen oder das Gespräch beendet dürfen, wenn es der Disponent gesagt hat.

Nach der Pause durfte die Klasse 4 mit Lehrerin Rita Esk das inzwischen geholte Löschfahrzeug auf dem Pausenhof besichtigen. Klaus Stiller erläuterte den Kindern viele Details vom Fahrer- und Gruppenführerplatz zu den Plätzen im Mannschaftsraum, wo zwei Feuerwehrleute sich mit Umluft unabhängigen Atemschutzgeräten, auch Pressluftatmer genannt, ausrüsten können. Er beschrieb dann die Ausrüstung in den einzelnen Geräteräumen des Fahrzeuges mit der Feuerlöschkreiselpumpe im Heck des Fahrzeuges. Schaumstrahlrohr, Hydrantenstandrohr, Stromaggregat und Tragkraftspritze wurden von den Kindern begutachtet wie zum Schluss Einsatzjacke und Feuerwehrschutzhelm. Die Zeit war viel zu kurz um alle interessanten Dinge ausführlich zu betrachten, denn die nächste Klasse stand schon in Wartestellung.

 

Nach der Beschreibung des Fahrer- und Gruppenführerplatzes im Löschfahrzeug wurden der Mannschaftsraum und die Geräteräume vorgestellt.
 

  

 

 

 

  

 


Am Schluss der Fahrzeugvorstellung zeigte sich Klaus Stiller in Feuerwehreinsatzjacke

 


Das Gefühl einen Feuerwehrschutzhelm auf dem Kopf zu haben, durfte ein Mädchen ausprobieren.
Rechts Lehrerin Rita Esk und Links hinten Klaus Stiller

 
Text und Bilder: Harro Hartmann
 

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