29. September 2017

 

Schornsteinbrand in Dünsen

 

 

Zu einem gemeldeten Schornsteinbrand kam es am Donnerstagnachmittag an der Hauptstraße in Dünsen. Die Bewohnerin eines Hauses wollte den Ofen anheizen, als plötzlich der Qualm aus dem Ofen in den Raum zog. Daraufhin verständigte sie den Notruf. Dieser alarmierte die Feuerwehren Groß Ippener, Harpstedt und Kirch- & Klosterseelte per Funkmeldeempfänger und Sirene. Bei Eintreffen konnte im Erdgeschoss leichter Brandgeruch festgestellt werden und im Obergeschoss eine leichte Verrauchung. Ein Trupp ging unter Atemschutz in das Gebäude vor uns kontrollierte den Bereich mit einer Wärmebildkamera. Ein angeforderter Schornsteinfeger kontrollierte ebenfalls den Schornstein. Gegen kurz nach 18 Uhr war der Einsatz für die 49 Einsatzkräfte beendet.

 

Mit dem Lüfter wurde das Gebäude wieder Rauchfrei gemacht

 

Text und Bilder: Christian Bahrs

 

 

14. September 2017

 

Großübung der Feuerwehr Harpstedt

 

 
 

Am letzten Donnerstagabend fand eine Übung der Feuerwehr Harpstedt bei der Biogasanlage in Mahlstedt statt. Ortsbrandmeister Eric Hormann hatte zusammen mit Gruppenführer Sascha Flügger ein mögliches Einsatzszenario ausgearbeitet. Bei der Anlage war die Entschwefelungsanlage über einen längeren Zeitraum unbemerkt ausgefallen und so kam es zum einem extremen Anstieg der Schwefelwasserstoffkonzentration innerhalb der Gasspeicher. Gleichzeitig wurde die Gasverbrauchseinrichtung wegen „derzeitigen Wartungsarbeiten“ außer Betrieb genommen, ohne die Notgasfackel in Betrieb genommen zu haben. Dadurch ist der in dem Biogas enthaltene Schwefelwasserstoff unter anderem über die Über- und Unterdrucksicherungen an die Umgebung abgegeben worden. Der betroffene Bereich war eine Arbeitsbühne zwischen zwei Fermentern. Außerdem kam es zu einer Verpuffung oberhalb des Blockheizkraftwerks. An beiden Orten galt es zwei „verletzte“ Personen zu retten. Die anrückenden Einsatzkräfte stellten die Fahrzeuge in einem großen Abstand zu Biogasanlage auf der Zufahrtsstraße ab und sperrten den Bereich ab. Zwei Trupps rüsteten sich mit Umluft unabhängigen Atemschutz und einem Gasmessgerät aus. Ohne Funkgeräte und weitere elektrische Geräte erkundigten sie die Anlage. Nach kurzer Zeit konnten die beiden verletzten Personen durch die Atemschutztrupps gerettet werden. Während der Rettungsarbeiten stand am Bereitstellungsplatz ein Sicherheitstrupp für den Einsatzfall bereit. Die anderen Einsatzkräfte bauten den Brandschutz für die Eigensicherung auf. Während ein Atemschutztrupp auf der Anlage weitere Orte absuchte, brach ein Truppmitglied zusammen. Da man keine Funkgeräte an Mann hatte, musste ein Truppmitglied eines anderen Atemschutztrupps zum Bereitstellungsplatz gehen und dem Sicherheitstrupp Bescheid geben. Dieser machte sich auf dem Weg um den Kollegen zu retten. Nach einer guten Stunde war der Einsatz beendet. Die Schwierigkeit bei solchen Einsätzen ist, dass man viele Atemschutzgeräteträger für die Menschenrettung benötigt sowie keine Kommunikationsmittel zur Verfügung hat und man dann weite Wege zur Nachrichtenübermittlung auf sich nehmen muss. Bei einem abschließenden Gespräch und einem Kaltgetränk bedankte sich Eric Hormann bei der Firma Neue Energien Mahlstedt GmbH & Co.KG für die Bereitstellung der Anlage.

 

 

 

Text und Bilder: Christian Bahrs

 

 

2. September 2017

 

Bouleabend der "Jungsenioren"

 

 

Am vergangenen Samstag hat sich die „Jungseniorengruppe“ der Feuerwehr Harpstedt mit ihren Partnern zum alljährlichen Sommervergnügen auf dem Bouleplatz bei der Ev. Kirche getroffen. Die Bezeichnung „Jungseniorengruppe“ ist eine Bezeichnung, die wir uns selbst gegeben haben, weil der überwiegende Teil unserer Mitglieder über 40 Jahre ist.

Unsere Treffen werden alljährlich als Dank für das gemeinsame Engagement der Gruppe veranstaltet. In diesem Jahr hatte die Jungseniorengruppe beim „Allgemeinen Wettbewerb mit Spaßübung“ beim diesjährigen Kreisfeuerwehrtag am 17. Juni in Schierbrok den 1. Platz erreicht.

Dieses Mal waren wir wieder auf dem Bouleplatz. Es wurden aber auch schon Treffen auf der Minigolfanlage durchgeführt. Für das nächste Jahr ist ein Boßel - Nachmittag geplant.

Zur leiblichen Stärkung wurde passend zum Boulespiel frisches Baguette, Käse, Wurst und Weintrauben sowie diverse Weinsorten mitgebracht. Bis kurz vor Mitternacht ging unser geselliges Zusammensein. In der Dunkelheit wurde das Büfett mit Kerzen romantisch ausgeleuchtet.

 

 

 

Text und Bilder: Jürgen Wachendorf

 

 

26. August 2017

 

Spiel ohne Grenzen in Achtermeer

 

 

Am 26.08.2017 trafen sich die Jugendfeuerwehren des Landkreises Oldenburg zum Spiel ohne Grenzen in Achternmeer.

14 Gruppen in der Altersklasse B (10-18 Jahre) und 12 Gruppen in der Altersklasse A (10-14 Jahre) stellten ihr Wissen, ihre Geschicklichkeit und ihr Teamgeist unter Beweis.

Acht verschiedene Aufgaben galt es zu bewältigen, so mussten Autokennzeichen gewusst, mit Cola-Kisten eine abgesteckte Strecke überwunden, Murmeln durch einen Schlauch geführt und Schrauben und Muttern zu Paaren zusammen gebracht werden.

Ein Rundballen musste möglichst schnell eine vorgegebene Strecke entlanggerollt und Saugschläuche zu einem Kreis gekuppelt werden.

Highlights waren die Wasserspiele, mit Schwämmen musste möglichst viel Wasser von einer Seite einer Torwand zur anderen transportiert werden.  Mit einer Kübelspritze und einem auf einem Helm angebauten Strahlrohr mussten leicht gefüllte Flaschen von einem Tisch runtergeschossen werden.

Das THW sorgte mittags für das leibliche Wohl und versorgte alle Teilnehmer mit Nudeln und Hackfleischsoße, sodass sie gestärkt die letzten Spiele absolvieren konnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Text und Bilder: Jana Pölking

 

 

25. August 2017

 

Grillabend der Feuerwehrsenioren

 


Ortsbrandmeister Eric Hormann (Mitte stehend) dankte für die Einladung zum Grillabend, stellte seinen "Vize" Christoph Windhusen (l. stehend) vor und brachte mit seinen Ausführungen die Feuerwehrsenioren auf den neuesten Stand aus der Einsatzabteilung. Hans-Peter Hellbusch (r. stehend) dankte für die Erläuterungen und lud zum Essen ein.

 
 

Einmal mehr erfreuten sich am Freitagabend über 40 Mitglieder der Seniorenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt mit ihren Gästen bei einem zünftigen Grillabend in Harpstedt Feuerwehrhaus an dem herrlichen Sommerwetter. So konnte der Grill hinter dem Feuerwehrhaus aufgebaut und die gegrillten Steaks und Würste, ergänzt durch ein umfangreiches Salatbüfett genossen werden. Doch bevor es etwas "vor den Schnabel gab" begrüßte der Sprecher der Senioren Ortsbrandmeister Eric Hormann und seinen Stellvertreter Christoph Windhusen und bat diese, aus dem Geschehen der aktiven Feuerwehr zu berichten. Eric Hormann stellte zuerst seinen neuen Stellvertreter vor, der jedoch allen Anwesenden hinreichend bekannt ist, und berichtete dann von zahlreichen Einsätzen der vergangenen Monate, wobei Löscheinsätze zunahmen. Vorgestellt wurde auch das jetzt fertig ausgerüstete neue Mannschaftstransportfahrzeug (MFW), das auch als Einsatzleitwagen bei Einsätzen genutzt werden kann. Die offizielle Indienststellung soll am 13. Oktober im Rahmen einer größeren Feierstunde erfolgen. Dann werden auch Details dieses MFW vorgestellt. Wie der Ortsbrandmeister weiter berichtete, soll das 125jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt im nächsten Jahr mit einem Kreisfeuerwehrtag gebührend gefeiert werden. Gastfeuerwehren, auch über die Kreisgrenzen hinaus, werden dazu eingeladen. Die Veranstaltung wird auf und beim Koemsgelände stattfinden. "Die Mithilfe von euch Senioren wird die aktive Abteilung für die Vor- und Nachbereitung gerne in Anspruch nehmen", schloss Eric Hormann unter Beifall der Anwesenden.

Als Sprecher der Feuerwehrsenioren dankte Hans-Peter Hellbusch für die Ausführungen und eröffnete das Grillbüfett, da zwischenzeitlich Friedel Horstmann und Wolfgang Müller das Grillgut zum Verzehr fertig hatten. Nach der Stärkung schloss sich noch ein längerer Klönabend in der teils geräumten Fahrzeughalle in geselliger Runde an.

 


Friedel Horstmann (rechts) und Wolfgang Müller (hinten) waren für das Grillen zuständig

 

Text und Bilder: Harro Hartmann

 

 

12. August 2017

 

Dachstuhlbrand "Auf dem Essenberg"

 

 
 

Gegen 22:32 Uhr kam es in der Straße „Auf dem Essenberg“ in Harpstedt zu einem Dachstuhlbrand. Mit dem Stichwort "Dachstuhlbrand" wurden die Feuerwehren Harpstedt, Klein Henstedt, Prinzhöfte-Horstedt und Wildeshausen von der Großleitstelle in Oldenburg alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte waren die Anwohner auf der Gebäude Rückseite bereits dabei die Dachziegel aufzunehmen und mit Eimern das Feuer selber zu löschen. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen von außen auf das Dach vor und nahmen die Dachziegel weiter auf. Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte das Gebäude im inneren. Die Drehleiter aus Wildeshausen wurde in der Zwischenzeit vor dem Haus in Stellung gebracht um ein Strahlrohr in Bereitstellung zu halten und die Brandstelle auszuleuchten. Nach einer guten halben Stunde konnte bereits „Feuer aus“ gemeldet werden. Anschließend wurden die Nachlöscharbeiten durchgeführt und die Brandstelle mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Um die aufgebrauchten Atemluftflaschen zu tauschen wurde der Gerätewagen-Atemschutz vom Landkreis hinzu gerufen. Zur Eigensicherung der Einsatzkräfte war ein Rettungswagen ebenfalls mit vor Ort. Im Einsatz waren ca. 58 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen. Nach Zwei Stunden war der Einsatz beendet.

 

Text und Bild: Christian Bahrs

 

 

3. August 2017

 

Wäschetrockner von einem Restaurant brennt

 

 

Zur Mittagszeit wurden heute die Feuerwehren Harpstedt, Prinzhöfte-Horstedt und Klein Henstedt per Sirene und Funkmeldeempfänger zu einem Wohnungsbrand in die Lange Straße in Harpstedt gerufen. In der Waschküche eines Restaurants ist ein Wäschetrockner in Brand geraten. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Harpstedt drang aus einer Tür zur zweiten Kirchstraße bereits dichter Rauch. Daraufhin wurde die Feuerwehr Beckeln nachalarmiert. Drei Angriffstrupps drangen unter Atemschutz von zwei Seiten in das Gebäude vor. Im Außenbereich positionierten sich drei weitere Atemschutztrupps in Bereitstellung. Sie fungieren als Sicherheitstrupps, für den Notfall, wenn dem Trupp im Innenangriff etwas zustößt und als Reservetrupp. Nach einer halben Stunde war der Brand in der Waschküche gelöscht. Aufgrund der engen Bebauung wurde vermutet, dass in die angrenzenden Wohnungen und Räume auch Brandrauch durch offene Fenster gezogen war. Die Wohnungen wurden von weiteren Kräften unter Atemschutz nacheinander kontrolliert. Um die verbrauchten Atemluftflaschen auszutauschen wurde der Gerätewagen Atemschutz vom Landkreis nachalarmiert. Um das Gebäude wieder rauchfrei zu bekommen, wurde ein Überdrucklüfter eingesetzt. Durch einen technischen Defekt am Lüfter, wurde dieser von der Feuerwehr Colnrade angefordert. Insgesamt waren ca. 50 Einsatzkräfte mit acht Fahrzeugen im Einsatz. Gegen 16:30 Uhr waren alle Räume vom Rauch befreit und die Einsatzstelle konnte an die Polizei übergeben werden.

 

 
 

 

 

 

Text und Bilder: Christian Bahrs

 

 

25. Juli 2017

 

Bericht vom Feuerwehrdienst am 25. Juli 2017
- Wasserentnahme aus offenem Gewässer und
Aufstellen einer Schlauchbrücke -

 

Gemäß unseres Jahresdienstplan werden diverse Übungsdienste für unsere Züge abgehalten, denn ohne eine regelmäßige Übung sind unsere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden unter Umständen nicht in der Lage einen optimalen Rettungseinsatz durchzuführen.

Die nachfolgenden Fotos sollen ihnen einen kleinen Einblick in unsere Ehrenamtliche Arbeit geben, die wir im Erstfall für die Harpstedter Bevölkerung und darüber hinaus ableisten.

 


Der Aufbau der Schlauchbrücke erfordert viel Manpower

 

Bei dem Dienst wurde die Wasserentnahme aus einem offenem Gewässer mit einer Tragkraftspritze (TS) geübt.

Die Wasserförderung ging über eine (angenommene) Hauptverkehrsstraße, die für den Straßenverkehr offen gehalten werden musste. Dazu wurde unsere Schlauchhochbrücke aufgebaut. Dieses ist eine sehr anstrengende Arbeit, bei der mindesten 8 Kameraden gleichzeitig für die Aufstellung gebraucht werden.

Als ideales Übungsgelände wurde der Parkplatz beim Amtshof ausgewählt.

 


Einweisung der Gruppe an der TS

 


Beim zu Wasser lassen der Saugleitung wurde voller Körpereinsatz gezeigt

 

Text und Bilder: Jürgen Wachendorf

 

 

24. Juli 2017

 

Brandmeldeanlage im Seniorenheim hat ausgelöst

 

Zum zweiten Einsatz gestern wurde die Feuerwehr Harpstedt zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im DRK Seniorenheim gerufen. Mit zwei Fahrzeugen rückten die elf Einsatzkräfte aus. Unterwegs kam bereits die Entwarnung der Leitstelle. Vor Ort stellte sich heraus, dass bei Arbeiten eine Spülmaschine verrückt wurde, Diese wurde leider unter einem Melder gerückt. Auf dem Melder wurde keine Schutzkappe installiert. Beim öffnen der Spülmaschine stieg dann Wasserdampf auf und löste den Melder aus. Nach kurzer Zeit konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

 

Text: Christian Bahrs

 

 

24. Juli 2017

 

Angeblich brennender Viehtransporter
- Angebliche Meldung wegen Qualm am Viehtransporter war ein Fehlalarm -

 

Am gestrigen Morgen wurden die Feuerwehren Groß Ippener, Harpstedt, Groß Mackenstedt sowie die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Kirchseelte, Delmenhorst-Süd und der BF Delmenhorst zu einem LKW Brand auf die A1, zwischen den Anschlussstellen Groß Ippener und Mackenstedt, gerufen. Ein Anrufer hatte gemeldet, dass an einem Viehtransporter Qualm aufsteigen sollte. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte konnten an dem Viehtransporter allerdings nichts feststellen. Der Fahrer selbst hat auch keinen Notruf getätigt. Die Einsatzkräfte aus Groß Ippener fuhren daraufhin bis zur Abfahrt Brinkum weiter, konnten aber nichts weiteres finden. Daraufhin konnten alle weiteren Einsatzkräfte die Fahrt abbrechen.

 

Text: Christian Bahrs

 

 

23. Juli 2017

 

Kellerbrand im Bookhopsfeld

 

 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr Harpstedt zu einem Kellerbrand in die Straße "Im Bookhopsfeld" alarmiert. Meldung von der Leitstelle Oldenburg hieß "Rauchmelder piept, vermutlich Brand im Keller". Bei Eintreffen hatten die Bewohner das Haus bereits verlassen. Zwei Trupps rüsteten sich mit Atemschutz aus. Während ein Trupp in den Keller vorging, blieb der zweite als Sicherungstrupps draußen. Im Keller schmorrte ein Netzgerät. Das Netzgerät wurde ins freie gebracht. Da der Keller und das Erdgeschoss stark verqualmt waren, wurde mit einem Überdrucklüfter das Gebäude wieder Rauchfrei gemacht. Neben der Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften vor Ort waren, war der Rettungsdienst zu Eigensicherung, sowie die Polizei und der Energieversorger vor Ort.

Hier zeigte es sich wieder einmal, das Rauchmelder Leben retten. Die Bewohner sind vom piepen geweckt worden haben das Haus verlassen und den Notruf gewählt.

 

  

 
 

Bild 1 und Text: Christian Bahrs

Bilder 2 + 3: Eigentümer

 

 
 
 
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