29. Dezember 2015

 

Sperrmüllhaufen brennt !

 

 

Harpstedt, 29.12.2015   Um 23:03 Uhr wurde die Feuerwehr Harpstedt per Funkmeldeempfänger von der Großleitstelle in Oldenburg zu einem Brand eines Sperrmüllhaufens alarmiert. An der Bassumer Straße brannte Sperrmüll, der für die Abholung am nächsten Tag bereitgestellt war.

20 Einsatzkräfte rückten mit drei Fahrzeugen aus. Ein Trupp ging unter Atemschutz mit einem C-Rohr vor und löschte den Sperrmüll ab. Eine angrenzende Hecke wurde durch die Flammen auf 2 bis 3 m total zerstört.

Die durch die Leitstelle ebenfalls informierte Polizei kümmerte sich um Beweismaterial und die Befragung der Anwohner.

Nach einer  Stunde war der Einsatz beendet.

 

Text und Bild: Jürgen Wachendorf

 

 

29. Dezember 2015

 

Holzstapel brennt !

 

 

Harpstedt, 29.12.2015         Heute Nacht wurde die Feuerwehr Harpstedt per Funkmeldeempfänger von der Großleitstelle in Oldenburg zu einem Entstehungsbrand alarmiert. Auf der Gelände der Wasserburg brannte in einem Holzlager ein kleiner Holzstapel. 17 Einsatzkräfte rückten mit drei Fahrzeugen aus. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr vor und löschte den brennenden Holzstapel ab. Die verkohlten Rest wurden dann ins Freie getragen. Mit einer Wärmebildkamera wurde das Holzlager überprüft. Nach einer guten Dreiviertel Stunde war der Einsatz beendet.

 

Text und Bild: Christian Bahrs

 

 

20. Dezember 2015

 

Baumstamm brennt am Amtmannsteich

 

 

Harpstedt, 20.12.2015         Am Sonntagmittag wurde die Ortswehr Harpstedt zu einem Kleinbrand in den Amtmannsweg gerufen. Neben dem Teich am Amtmannsweg war ein alter, morscher Baumstamm im Wurzelbreich in Brand geraten.

Da die Standsicherheit des Baumes nicht mehr gegeben war musste der Baum gefällt werden.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurde durch die Polizei aufgenommen.

Die über Melder alarmierte Feuerwehr war mit 18 Personen vor Ort und konnte nach einer haben Stunde die Einsatzstelle wieder verlassen.

 
Text und Bild: Jürgen Wachendorf
 

 

13. Dezember 2015

 

Adventsfeier der Harpstedter Feuerwehr-Senioren

 


In vorweihnachtlicher Stimmung genossen die Feuerwehrsenioren mit ihren Frauen und den Frauen verstorbener Kameraden das Beisammensein im Feuerwehrhaus. Arnold Meyerholz (r. stehend) hieß sie alle willkommen, besonders den stellvertretenden Ortsbrandmeister Jürgen Wachendorf (r. sitzend)

 

Harpstedt, 13.12.2015         Sehr erfreut waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Adventsfeier für die Harpstedter Feuerwehr-Senioren am Sonntagnachmittag in Feuerwehrhaus in Harpstedt über den so schön geschmückten Tannenbaum durch die Kinder des Waldkindergartens. Sprecher Arnold Meyerholz begrüßte als Gast den stellvertretenden Ortsbrandmeister Hans-Jürgen Wachendorf und seine Frau Elke besonders.

Gespannt waren dann alle auf den Bericht aus der aktiven Abteilung der Harpstedter Feuerwehr. Hans-Jürgen Wachendorf berichtete, dass das Löschgruppenfahrzeug LF 16 BUND, das einst für den überörtlichen Katastrophenschutz angeschafft und später von Landkreis Oldenburg übernommen wurde. Die Reparaturkosten belasten den Etat des Kreishaushaltes in einem Maße, dass der Landkreis das Fahrzeug im nächsten Jahr außer Dienst stellen wird, weil kein wirtschaftlicher Vorteil mehr gesehen wird. Die Samtgemeinde Harpstedt hat den ehemals kreiseigenen Schlauchwagen übernommen. Er steht allen Feuerwehren der Samtgemeinde bei Bedarf zur Verfügung. Eine Ersatzbeschaffung steht auch für das derzeitige Einsatzleitfahrzeug der Harpstedter Feuerwehr an. Hierfür und für ein Ersatzfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Groß Ippener hat die Samtgemeinde in den nächsten beiden Jahren insgesamt 30.000 EUR eingeplant. "Es werden wohl gebrauchte Fahrzeuge beschafft und die Ausstattung wird nicht die eines Einsatzleitwagens nach den heutigen Vorgaben werden", bemerkte der stellv. Ortsbrandmeister und berichtete weiter von den Leistungswettbewerben beim Landesentscheid in Eystrup, dem Tag der offenen Tür und die vielen Dienst- und Einsatzstunden. Er wies auch auf die Änderung der Probealarmierung und die Rauchmelderpflicht hin. Hierüber wurde schon berichtet.

Nach Dankesworten von Arnold Meyerholz ließ dieser die Aktivitäten der Seniorenabteilung im ablaufenden Jahr Revue passieren. Aber auch Termine nannte er wie den Kreisfeuerwehrtag am 23. April 2016 in Horstedt und den Besuch von Gästen aus der Partnerstadt Loué/Frankreich vom 30. Juli bis zum 4. August 2016. Den 3. August sollten sich alle Interessierten für gute Musik merken, denn es dann gibt ein abendliches Konzert des Orchesters aus Loué hinter dem Amtshof.

Das Singen von Weihnachtslieder und das Erzählen von Geschichten rundeten den Nachmittag in froher Runde ab.

 
Text und Bild: Harro Hartmann
 

 

27. November 2015

 

„Grashüpfer“ schmücken den Tannenbaum
der Feuerwehr Harpstedt

 

 

Harpstedt, 27.11.2015         Die Gruppe  „Grashüpfer“ des BUND-Waldkindergarten Harpstedt traf sich am vergangenen Freitag um den Weihnachtsbaum im Schulungsraum der Feuerwehr Harpstedt zu schmücken. Im Vorfeld hatten die Kinder bereits den Baumschmuck in eigener Arbeit hergestellt.

 

Text und Bild: Christian Bahrs

 

 

24. November 2015

 

„Grashüpfer“ zu Besuch bei der Feuerwehr Harpstedt

 


 

Die Gruppe „Grashüpfer“ des BUND Waldkindergarten Harpstedt waren am vergangen Freitag zu Besuch bei der Feuerwehr Harpstedt. Brandschutzerzieher Klaus Stiller, der in Schulen und Kindergärten unterwegs ist, lernte den Kindern wie man sich bei einem Brand zu verhalten haben. Mit dabei war auch der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Harpstedt, Eric Hormann. Dieser diente als Statist und zeigte den Kindern welche Ausrüstungsgegenstände ein Feuerwehrmann bei einem Einsatz trägt. Mit Hilfe eines Puppenhauses simulierte Stiller wie sich der Rauch bei einem Brand im Haus an die Decke setzt und dann den Rauchmelder welcher in jedem Schlafzimmer vorhanden sein sollte, auslöst. Im Anschluss wurden die Feuerwehrautos in der Fahrzeughalle besichtigt.

 

Text und Bild: Christian Bahrs

 

 

18. November 2015

 

Doppelkopf- und Knobelturnier der Feuerwehrsenioren

 


Mit einer Kaffeetafel begann das Doppelkopf- und Knobelturnier im Harpstedter Feuerwehrhaus

 

Harpstedt, 18.11.2015           16 Doppelkopfspieler und 18 Knobler beteiligten sich am Mittwochnachmittag im Harpstedter Feuerwehrhaus am Turnier der Feuerwehrsenioren aus Harpstedt, Klein Henstedt und Prinzhöfte-Horstedt. Arnold Meyerholz begrüßte als Sprecher der Harpstedter Feuerwehrsenioren die Teilnehmer und Gäste und freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt waren. Gestärkt mit Kaffee, Schwarzwälderkirschtorte und Butterkuchen wurden dann an vier Tischen die Karten gemischt und anschließend auf die Tischplatten „gedroschen“. Lebhafte Unterhaltungen wurden dabei geführt.

Am langen Tisch der Würfelspieler krachte der Becher mit den drei Würfeln wieder und wieder auf die Tischplatte und Zurufe wie „Du kannst, du Darfst noch ´mal würfeln“ gab es immer wieder, wenn beim ersten Wurf noch nicht die optimale Augenzahl erreicht wurde.

Nach 20 Knobelrunden und vier Spielrunden beim Doppelkopf standen die Ergebnisse fest. Johann Bruns, Schulenberg, erreichte mit 94 Punkten den 1. Platz beim Doppelkopf, gefolgt von Alfred Günnemann, Harpstedt, mit 91 Punkten und Johann Hacke, Horstedt, mit 88 Punkten auf den Plätzen 2 und 3.

Mit 303 Augen siegte Siegfried Scheibchen, Klein Henstedt, beim Knobeln vor Franz Thielsch mit 302 Augen und Harro Hartmann, beide Harpstedt, mit 297 Augen. Sowohl die Sieger als auch alle anderen Teilnehmer konnten ansehnliche Fleischpreise mit nach Hause nehmen.

 

Text und Bild: Harro Hartmann

 

 

13. November 2015

 

Kranzniederlegung zum Volkstrauertag

 


Der Vorsitzende der Schießsportkameradschaft Harpstedt, Peter Rehberg (r.) und sein Stellvertreter Jürgen Meyer (l.) legten dann einen Kranz am Mahnmal nieder

 

Harpstedt, 13.11.2015           Bei strömendem Regen begrüßte Bürgermeister Werner Richter am Sonntagvormittag die Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehr, der Schießsportkameradschaft Harpstedt und dem VdK zur alljährlichen Kranzniederlegung an den Gräbern gefallener Soldaten auf dem Harpstedter Friedhof an der Dünsener Straße.

In seiner Rede ging Werner Richter auf die unsinnigen Opfer von Krieg, Gewalt und Terror ein. "Gerade die Ereignisse der letzten Tage, die Anschläge in Paris mit den vielen Todesopfern und zahlreichen Verletzten erinnern uns daran, dass es ein bleibendes Ziel ist und vor allen Dingen eine bleibende Aufgabe, das Ziel des Lebens dem Frieden nachzustreben und dieses trotz Gewalt, Verbitterung und tiefer Betroffenheit durch die Aktionen des Unfriedens", so der Bürgermeister. Er brachte aber auch seine Freude darüber zum Ausdruck, dass seit über 70 Jahren Deutschland nicht von Kriegen überzogen worden ist. "Wir tun gut daran uns an die Soldaten zu erinnern, die in den letzten Wochen und Tagen des 2. Weltkrieges in unserer Gegend noch ihr Leben verloren. An diesen bescheidenen Gräbern kann man etwas erahnen von dem Irrwitz, den der Krieg gebracht hat, in den die Menschen gestoßen wurden. Wir denken aber auch an den Schwur, dass von deutschem Boden kein Krieg mehr ausgehen soll", betonte Werner Richter und verwies auf das 60jährige Bestehen der Bundeswehr.

"Aber gerade die letzten Tage zeigen, dass die Macht und die Versuchung der Gewalt groß ist und dass ein Menschenleben für manche wenig zählt. Wir denken dabei an die Opfer der Anschläge in Paris, an die vielen Verletzten, deren die Familien und an die Freunde in Loué, denen in diesen Tagen der Tod so nahegerückt ist."

 

Text und Bild: Harro Hartmann

 

 

5. Oktober 2015

 

Die Feuerwehr Harpstedt wird zu einem Gebäudebrand
nach Bassum gerufen

 

 

Schuppenbrand in Bassum, so die erste Information der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle in Diepholz bei der Sirenenalarmauslösung am heutigen Morgen (05.10.2015), um 01:40 Uhr in Bassum.

 Beim Eintreffen der ersten Bassumer Feuerwehrfahrzeuge brannte im Bereich eines Wohnhauses an der Brakstraße in Bassum bereits die gesamte hintere Dachhaut. Wegen unklarer Lageverhältnisse ließ Einsatzleiter Claas Meyer sofort die nächste Alarmstufe auslösen und bat neben den Ortsfeuerwehren aus Bramstedt, Dimhausen und Eschenhausen auch die Ortsfeuerwehr aus Harpstedt und die Twistringer Drehleiter um nachbarschaftliche Löschhilfe.

 Das Feuer fraß sich zwischen dem Wohnhaus und einem angrenzenden Nebengebäude, das als Garage und Heizöllagerraum dient, schnell in den Dachbereich. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Gebäude. Neben den Löscharbeiten am Gebäude galt es, eine Ausbreitung auf die nachbarschaftlichen Wohnhäuser zu vermeiden. Durch die bis in die Vormittagsstunden andauernden Löscharbeiten konnte das Wohnhaus zwar nicht mehr gerettet werden, die befürchtete Ausbreitung auf die Nachbargrundstücke aber vermieden werden.

 Aus sechs Ortsfeuerwehren waren weit mehr als 100 Einsatzkräfte, davon über 60 Mitglieder unter Atemschutz, mit 14 Feuerwehrfahrzeugen im Einsatz, bevor die Einsatzstelle an die ermittelnde Polizei übergeben werden konnte. Der zusätzlich angeforderte Rettungsdienst kam erfreulicherweise nicht zum Einsatz.

 

 

 

Text: Stadtpressewart Bassum Peter Cordes

Bilder: Feuerwehr Bassum

 

 

27. September 2015

 

Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr Harpstedt

 


Fahrzeugausstellung

 

Harpstedt, 27.09.2015   Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit verschiedenen Vorführungen hatte die Feuerwehr Harpstedt bei ihrem Tag der offenen Tür vorbereitet. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die zahlreichen Besucher am Feuerwehrhaus an der Burgstraße über die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute informieren.

Auf der kleinen Eßmerstraße standen die verschiedenen Fahrzeuge zur Schau, welche besonders auf den jüngsten Besucher als Magnet wirkten. Neben den Einsatzfahrzeugen boten die Feuerwehrleute um Ortsbrandmeister Eric Hormann auch verschiedene Vorführungen aus dem Alltag an. Zur Mittagszeit heulten dann die Sirenen im Ort und die Einsatzkräfte eilten zu ihrer Ausrüstung um sich umzuziehen. Anschließend fuhren die Einsatzfahrzeuge zum „Brandobjekt“, welches in diesem Fall die Waschhalle am Feuerwehrhaus war. Simuliert wurde ein in Brand geratener PKW in einer Werkstatt. Eine Person wurde vermisst. Gespannt verfolgten die Zuschauer wie sich zwei Trupps mit Atemschutz ausrüsteten und zum Brandobjekt vorrückten. Nach dem die Person gerettet war, konnte die Halle komplett geöffnet werden und der Wagen wurde ins Freie gerollt.

Für die Versorgung der Besucher gab es einen Imbissstand und einem Getränkewagen auf dem Gelände.

Im Feuerwehrhaus wurde die Funktionsweise der Feuerlöscher demonstriert und über Rauchmelder informiert.

Die Jugendfeuerwehr hatte einen eigenen Stand aufgebaut und zeigte kleine Experimente.

Für die ganz kleinen Gäste stand eine Hüpfburg bereit.

Die ganz mutigen unter den Besuchern, zu denen auch der Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse zählte, ließen sich im Überschlagssimulator auf den Kopf stellen. Mit den Füßen und Händen abgestützt, gelang es den meisten, ohne große Probleme aus dem Auto herauszukommen.

Bei einer weiteren Vorführung zeigten die Feuerwehrleute den Besuchern ihre besondere Schutzausrüstung. Unter anderem z. B. der Hitzeschutzanzug und eine Schnittschutzhose, wie sie für Arbeiten mit der Motorsäge vorgeschrieben ist.

Zur Kaffeezeit ließen sich die Besucher im eigens eingerichteten „Feuercafé“ die vielen selbstgebackenen Kuchen schmecken.

Am Stand des Fördervereins konnte man am Ballonweitflugwettbewerb teilnehmen. Außerdem wurde das 150. Mitglied gesucht.

Wie die Rettung bei einem verunfallten PKW, in dem eine Person eingeklemmt ist, aussieht, stand dann am Nachmittag auf dem Plan.

Am Ende des Tages zogen die Organisatoren ein positives Fazit aus der Veranstaltung.

 

Die Besucher waren uns Herzlich willkommen
 

Besucher auf der Freifläche ...
 

Blick ins Gelände ...
 

Die Straße wurde zum Tag der offenen Tür gesperrt
 

Jugendfeuerwehrzelt
 

Malteser Hüpfburg
 

Das Team vom "Feuercafé"

 


Verletztenbergung aus einer verqualmten Werkstatt
 

Der Verletzte wird zur Übergabe an den Rettungsdienst auf einer Trage abgelegt
 

Ortsbrandmeister Eric Hormann kommentierte den Tag über die diversen Vorführungen.
Hier unter sehr verrauchten Bedingungen bei der Verletztenberg aus der Werkstatt.
(Bei dem Nebel handelte es sich allerdings nur um einen ungefährlichen Disconebel)
 

Werkzeugablage, wie sie bei verunfallten Fahrzeugen standardmäßig eingerichtet wird
 

Zerlegen eines PKW zur Bergung eines Verletzten
 

Die Frontscheibe muss zersägt werden ...
 

Geschafft: Das Dach ist ab, die Tür ist raus ... Der Verletzte kann jetzt vom Rettungsdienst versorgt werden ...
 

Vorführung von verschiedenen Schutzanzügen ... Hier der Hitzeschutzanzug
 

Die Polizei war mit ihrem Überschlagssimulator zum Tag der offenen Tür gekommen ...
 

180 Grad gedreht ...
 

Kein gutes Gefühl für die Insassen ...
 

Das Aussteigen ist nicht einfach ...
 

Für die Kinder gab es einen Luftballon-Weitflugwettbewerb des Fördervereins
 

Der Förderverein hat zwei neue Pavillon-Zelte für die Jugendfeuerwehr beschafft ...
 

Text: Christian Bahrs

Bilder: Christian Bahrs und Jürgen Wachendorf

 

 

26. September 2015

 

Feuerwehrleute üben unter realen Bedingungen

 

 
 
 

Helmstedt, 26.09.2015   Im Zuge des bereits 2010 ausgeliefertem Hilfeleistungs- & Löschgruppenfahrzeug, HLF 20, von der Firma Iveco Magirus an die Feuerwehr Harpstedt, bekamen die Brandschützer vier Heißausbildungsplätze bei der Magirus Fire Fighter Academy gutgeschrieben. Auf Grund der weiten Entfernung zu dem Übungsort und Terminschwierigkeiten konnten die Plätze lange Zeit nicht in Anspruch genommen werden. Am vergangenen Samstag war es dann soweit und sechs Kameraden der Harpstedter Wehr fuhren zur FeuReX GmbH nach Helmstedt. Dort fand das Hot & Fire Training von Magirus statt. Zu Beginn wurden die Strahlrohrführung und die umfangreichen Möglichkeiten eines Hohlstrahlrohrs im Rahmen eines Strahlrohrtrainings verinnerlicht. Anschließend ging es für die sechs Teilnehmer in den Brandcontainer. Dieser wurde mit Holzpaletten auf Temperatur gebracht. Unter der Decke entstanden Temperaturen von bis zu 1000 Grad Celsius. Eine Ausbildung unter einsatzrealistischen Bedingungen ist das Ziel bei der Heißausbildung. In der feststoffbefeuerten Anlage trainierten die Einsatzkräfte ihre Fertigkeiten für den Brandeinsatz unter realtypischen Bedingungen bei einem Zimmerbrand. Neben dem systematischen Absuchen von Räumen und Türöffnungsprozederen ging es auch darum Rauchschichtungen richtig zu beurteilen und die Gefahren eines Flash-Over wirkungsvoll zu entgegnen. Am Ende des Trainings waren die Teilnehmer um einige Erfahrungen reicher. Die Kosten für die zwei zusätzlichen Plätze sowie die Leihgeräte von der Firma FeuReX übernahm der Förderverein der Feuerwehr Harpstedt.

 

 
Text und Bilder: Jannik Stiller

 

20. September 2015

 

Feuerwehr Harpstedt nimmt am Landesentscheid der niedersächsischen Feuerwehren in Eystrup teil

 


Im Licht der Morgensonne musste die Harpstedter Gruppe zur Übung antreten

 

Zu den besten Feuerwehren im Land Niedersachsen gehört die Feuerwehr Harpstedt.
Am vergangen Sonntag fand in Eystrup, Landkreis Nienburg, der Landesentscheid der Niedersächsischen Feuerwehren statt. 60 Wettbewerbsgruppen traten an und kämpften um die ersten Plätze. Die Harpstedter Brandschützer landeten am Ende auf dem 19. Platz mit 413,270 Punkten.

 

Eystrup, 20.09.2015   Mit hervorragenden 451,20 Punkten wurde die Ortsfeuerwehr Groß Meckelsen aus dem Landkreis Rotenburg/Wümme Sieger des Landeswettbewerbes bei den nicht wasserführenden Gruppen. Auf dem zweiten Platz landete mit 446,27 Punkten Wentorf II vor Möllenbeck mit 445,87 Punkten. Sieger der wasserführenden Fahrzeuge wurde mit 447,95 Punkten die Ortswehr Woltersdorf aus dem Landkreis Lüchow – Dannenberg vor Osterwald UE mit 439,34 Punkten und Nöpke 438,44 Punkten. Die Gruppen aus unserem Landkreis konnten keine vorderen Plätze belegen. Gandesbergen landete auf Rang 15. Die beiden Gruppen der Ortswehr Holte – Langeln belegten die Plätze 17 und 24. Kleinenheerse – Glissen hatte auch keinen guten Tag und landete bei den wasserführenden Fahrzeugen auf Platz 24. Viel Lob ernteten die Feuerwehr Eystrup und die Firma Göbber für die guten Wettbewerbsbedingungen. Trotz heftiger Regenschauer hatten die Wettbewerbsgruppen ideale Rahmenbedingungen auf dem asphaltierten Firmenparkplatz. Die Feuerwehrköche vom Verpflegungstrupp aus Wietzen sorgten mit einem tollen Frühstück mit Rührei und Nürnberger Würstchen bei den Wettbewerbsgruppen, Schiedsrichtern und Zuschauern gleich für gute Stimmung. Mittags verwöhnten die Köche ihre Gäste mit Schnitzel. Die Eystruper Feuerwehrfrauen sorgten am Nachmittag mit einem reichhaltigen Kuchen- und Tortenbüfett für Gaumenfreuden. Wettbewerbsleiter Otto Kracht dankte den 60 gestarteten Gruppen und den Schiedsrichtern für den hervorragenden Wettbewerb und meinte alle Teilnehmer werden Eystrup noch lange in Erinnerung behalten. Für ein Kuriosum am Rande sorgte die Ortsfeuerwehr Wentorf aus dem Landkreis Gifhorn. Auf der Anfahrt zum Wettbewerb platze die Dieselleitung vom Einsatzfahrzeug und verursachte quer durch Eystrup bis zum Wettbewerbsplatz eine lange Ölspur. Mit einem Traktor wurde das Fahrzeug auf die Wettbewerbsbahn geschleppt. Die beiden Wentorfer Gruppen ließen sich von diesem Missgeschick nicht irritieren und belegten die Plätze zwei und zwölf.  

Text:  Uwe Schiebe, KPW - Nienburg - Nord

 

 

 

14. September 2015

 

Peter Sparkuhl bekommt Feuerwehrehrenzeichen verliehen

 


Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer (2. Von rechts) verlieh dem Verbandsvorsitzenden Peter Sparkuhl
(2. Von links) das Feuerwehrehrenzeichen am Bande. Kreisbrandmeister Andreas Tangemann (links) und Landrat Carsten Harrings (rechts) zählten zu den ersten Gratulanten

 
 

Wildeshausen, 14.09.2015 Im Rahmen der Dienstbesprechung der Gemeinde- und Ortsbrandmeister sowie den Funktionsträgern des Landkreis Oldenburg am vergangen Montag im Kreishaus in Wildeshausen bekam der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Peter Sparkuhl, das Feuerwehrehrenzeichen am Bande von Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer  verliehen.

1970 ist Sparkuhl in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten. Über den normalen Dienst hinaus engagierte sich Sparkuhl zunächst in der Wettkampfgruppe und lies sich anschließend zum Wettbewerbsrichter ausbilden. Seit dem Jahr 2000 war er bei allen Regional- und Landesentscheiden als Bahnleiter im Wettbewerbsteam tätig. Für die Belange in den Jugendfeuerwehren im Land Niedersachsen setzte sich Sparkuhl ebenfalls stark ein. Von 1989 bis 2013 fuhr er als Betreuer in Kreiszeltlagern, den OFV-Zeltlagern und dem Landeszeltlager mit. Auf Kreis- und OFV-Zeltlager übernahm er auch die Funktion des „Bürgermeisters“ eines Zeltdorfes. Auf internationaler Ebene engagierte sich Sparkuhl für den Feuerwehraustausch mit Frankreich. Derzeit unterstützt er den Austausch der Jugendfeuerwehren des Landkreises Oldenburg mit dem Partnerlandkreis  in Polen.  Neben den Tätigkeiten bei den Wettbewerben und bei der Jugendfeuerwehr ist Sparkuhl in der Funktion des Vorsitzenden seit einigen Jahren eine Identifikationspersönlichkeit des Kreisfeuerwehrverbandes. Die Kreisfeuerwehrverbände im Oldenburgischen Feuerwehrverband e.V. haben Sparkuhl bei der Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden erneut das Vertrauen ausgesprochen. Dieter Schnittjer beschrieb Sparkuhl in seiner Laudatio als einen besonderen Typen, der durch seine langjährige Tätigkeit die Feuerwehr positiv geprägt hat. Mit der ihm eigenen Persönlichkeit führt Sparkuhl seine Kameradinnen und Kameraden mit langjähriger Erfahrung und vertrauensvoller Zusammenarbeit. Bei all seinen Feuerwehrfunktionen ist die Kameradschaftspflege zur Motivation der meist ehrenamtlichen Mitgliedern eine Selbstverständlichkeit und Verpflichtung. In schwierigen Situationen strebt er durch seine Kompetenz zu optimalen Lösungen. Durch seine enge Verbundenheit zu der Feuerwehr, in die er viel Freude und Herzblut steckt, kommt Sparkuhl zu vielen Erfolgen für die er im besonderen Maße, eine sehr gute Teamarbeit verantwortlich macht.

 
Text und Bilder: Christian Bahrs

 

18. August 2015

 

Rundballenbrand an der Straße "Neues Heidland"

 

 

Harpstedt, 18.08.2015      Um 21:13 Uhr wurde die Harpstedter Feuerwehr per Melder zu einem Rundballenbrand nach Harpstedt, Zum Heidland gerufen. Vor Ort brannten zwei Rundballen, die an der Ackergrenze zum Weg gelagert waren. Mit Hilfe eines herbeigerufenen Radladers eines Landwirtes konnten die Ballen auseinander gefahren werden. Unter Einsatz von einigen Dunghaken mussten die Ballen auf die Ackerfläche verteil werden, damit das Feuer endgültig abgelöscht werden konnte.

Die Feuerwehr war mit 22 Personen und vier Fahrzeugen vor Ort. Gegen 22:15 Uhr war der Einsatz beendet.

Zur Brandentstehung können noch keine genauen Angaben gemacht werden. Die Polizei hat vor Ort die ersten Zeugenbefragungen gemacht.

 

 
Text und Bilder: Jürgen Wachendorf

 

14. August 2015

 

Ehrung eines verdienten Feuerwehrmannes

 

 

Den Grillabend der Feuerwehrsenioren der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt nahm Ortsbrandmeister Eric Hormann (l.) zum Anlass die noch ausstehende Ehrung für Hauptfeuerwehrmann Manfred Hillmann (Mitte) vorzunehmen. Aus gesundheitlichen Gründen konnte der jetzt Geehrte (85) das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen e.V. für langjährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr, in diesem Fall für 50 Jahre, auf der Generalversammlung im Februar leider nicht entgegennehmen. So wurde die Ehrung nun in ziviler Kleidung vollzogen. Nach dem Verlesen der Besitzurkunde steckte Gemeindebrandmeister a.D. Arnold Meyerholz (r.) das Ehrenzeichen an die Weste und dann überreichte Eric Hormann unter Beifall der Anwesenden noch einen Präsentkorb als Dank für das Wirken Hillmanns in der Harpstedter Feuerwehr.

 
Text und Bild: Harro Hartmann

 

14. August 2015

 

Grillabend der Feuerwehrsenioren

 


Bevor Ortsbrandmeister Eric Hormann seinen Bericht abgab, begrüßte der Sprecher der Harpstedter Feuerwehrsenioren, Gemeindebrandmeister a.D. Arnold Meyerholz (r. stehend), die Gäste im Feuerwehrhaus

 

Harpstedt, 14.08.2015      Auch in diesem Jahr folgten über 50 Personen der Einladung von Arnold Meyerholz, Sprecher der Feuerwehrsenioren, zum Grillabend im Harpstedter Feuerwehrhaus. Zwei Fahrzeuge waren aus der großen Fahrzeughalle gefahren und dort Tisch, Stühle und Bänke sowie das Büfett für die Beilagen zu den Produkten vom Grill aufgestellt worden. Doch bevor geschlemmt werden durfte, berichtete Ortsbrandmeister Eric Hormann, der mit seinem Vertreter Jürgen Wachendorf der Einladung ebenfalls gefolgt war, von aktuellen Dingen in Feuerwehrkreisen. So erfuhren die Senioren, dass es im Jahre 2016 wieder einen Kreisfeuerwehrtag geben wird. Ausrichter und Organisator wird die Freiwillige Feuerwehr Prinzhöfte-Horstedt sein. Der bisher von der Kreisfeuerwehr des Landkreises Oldenburg zur Nutzung überlassene Schlauchwagen (SW 1000) wird nunmehr an die Samtgemeinde Harpstedt gegen ein Entgelt verkauft und so bleibt das Fahrzeug der Samtgemeindefeuerwehr Harpstedt erhalten. Am 20. September findet der Landesentscheid der Leistungswettbewerbe in Eystrup statt. Auch die Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt wird an den Start gehen. Schaulustige, Schlachtenbummler oder auch Fans der Wettbewerbsgruppe werden gebeten, sich bei Ortsbrandmeister Eric Hormann oder Hans-Jürgen Wachendorf zu melden. Nach Kenntnis  der Teilnehmerzahl wird eine entsprechende Fahrgelegenheit organisiert, die Eric Hormann erläuterte. Doch zuvor findet am Samstag, 5. September, die große Fahrradtour der gesamten Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt statt. Auch dafür sind Anmeldungen erforderlich und zwar bis zum 22. August bei den Zug-, Gruppenführern oder Senioren. Gegen Ende September wird einen weiteren Höhepunkt bei der Harpstedter Feuerwehr geben. Am Sonntag, 27. Sept. wird es von 11 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt geben. Ein reichhaltiges Programm für die ganze Familie, wie der Ortsbrandmeister ausführte, ist geplant und für das leibliche Wohl soll auch gesorgt werden.

Nach den umfangreichen Ausführungen waren Steaks und Würstchen auf dem Grill gebraten und das Schlemmen konnte beginnen. Es schlossen nette Gespräche an und so genossen die Senioren den Grillabend noch einige Stunden.

 

 
Text und Bilder: Harro Hartmann

 

10. August 2015

 

Rundballenpresse abgebrannt

 

 

Harpstedt / Kl. Köhren, 10.08.2015    Am Montagabend wurden die Feuerwehren Beckeln und Harpstedt zu einem Pressenbrand in die Ortschaft Klein Köhren alarmiert. Um 18:16 Uhr löste die Großleitstelle in Oldenburg Alarm für beide Ortsfeuerwehren aus. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand die Presse bereits in Vollbrand. Der Fahrer hatte geistesgegenwärtig die Presse auf einen angrenzenden Schotterweg gefahren. Somit wurde ein Flächenbrand bei der Trockenheit verhindert. Mit einem C-Rohr ging ein Trupp unter Atemschutz vor und leitete die ersten Löschversuche ein. Anschließend wurde mit einem Schaumrohr ein Schaumteppich hergestellt um die restlichen Flammen zu ersticken. Gegen 19:30 Uhr war der Einsatz beendet und die 35 Einsatzkräfte mit den sieben Fahrzeugen rückten wieder ab.

 
Text und Bilder: Christian Bahrs

 
 
 
 
 
 
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