Aktuelles


25. April 2019

 

Gasalarm in der Memelstraße

 

Am späten Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Harpstedt zu einem Hilfeleistungseinsatz „Gasgeruch“ mit dem Hinweis „riecht im Keller nach Gas“ in die Memelstraße in Harpstedt alarmiert. Während der Alarmierung waren die meisten Einsatzkräfte von der zuvor durchgeführten Samtgemeinde Funkübung und dem Übungsdienst noch im Feuerwehrhaus und konnten dementsprechend zügig zur Einsatzstelle ausrücken. Vor Ort ging ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude vor und kontrollierte mit Hilfe eines Gasmessgerätes die Räumlichkeiten. Da mit Hilfe des Geräts nichts festgestellt werden konnte, wurde der Keller ein zweites Mal ohne Atemschutz kontrolliert. Nach Eintreffen des Energieversorgers wurden die Räume ein drittes Mal ohne Auffälligkeiten überprüft. Gegen 22:30 Uhr war der Einsatz für die 15 Kameradinnen und Kameraden beendet.

 

 

Text und Bilder: Feuerwehr/Facebook

 

 
 

22. April 2019

 

Heckenbrand im Logeweg

 

Heute Mittag wurde die Feuerwehr Harpstedt zu einem Einsatz mit dem Stichwort „Flächenbrand mittel, brennt Heck“ in den Logeweg alarmiert. Da die Hecke nahe am Haus stand wurden direkt die Feuerwehren Klein Henstedt und Prinzhöfte-Horstedt mit alarmiert. Bei Eintreffen brannte die Hecke auf einer Länge von ca. 20 Metern. Da jedoch keine Gefahr des Übergreifens auf weitere Gebäude bestand, konnten die 20 Kräfte aus Klein Henstedt und Prinzhöfte-Horstedt ihre Anfahrt abbrechen. Ein Trupp unter Atemschutz löschte mit einem C-Rohr und dem Wasser vom Tanklöschfahrzeug die brennende Hecke rasch ab. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Brandstelle auf Glutnester überprüft. Nach einer guten Stunde war der Einsatz für die 23 Harpstedter Einsatzkräfte beendet.

 

 

Text und Bilder: Feuerwehr/Facebook

 

 

Osterfeuer lodert in Harpstedts Feldmark

Das wohl größte Osterfeuer in der Samtgemeinde Harpstedt veranstaltet auch in diesem Jahr der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt in der Feldmark des Fleckens – und zwar am Karsamstag, 20. April. Interessierte Besucherinnen und Besucher, die sich an einer amerikanischen Versteigerung beteiligen, haben die Chance, den Reisighaufen zusammen mit den Brandschützern anzuzünden – voraussichtlich gegen 19.30 Uhr. Die letzten beiden Bieter kommen in den Genuss dieses „Privilegs“. Der Brennplatz liegt – wie in den Vorjahren – auf einem Feld am Simmerhauser Weg, diesmal allerdings, in Richtung Ortsausgang gesehen, hinter der Biogasanlage von Frieder Eiskamp. Bevor das Feuer entfacht wird, begeben sich Kinder auf eine Ostereiersuche.

Überhaupt sorgt der Förderverein wieder für einen ansprechenden Rahmen: Bratwurst, Pommes und Getränke gibt’s zu „volkstümlichen Preisen“. Und an einem kleinen Lagerfeuer besteht die Möglichkeit, Stockbrot zu backen. Die Brandschützer und ihr Förderverein erhoffen sich einen guten Besuch.

 

Artikel der Kreiszeitung vom 08.04.2019
 
 

 

13. April 2019

 

Feuer in der Verdener Straße

 
 

Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Harpstedt zu einem Brandeinsatz in die Verdener Straße alarmiert. Vor Ort sollte ein Unterstand am Wohnhaus brennen. Nachbarn hatten den Feuerschein entdeckt, den Notruf getätigt und eigenständig mit Löscharbeiten begonnen. Hier schlugen die Flammen bereits in den Dachstuhl. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer von den Nachbarn bereits gelöscht. Die 17 angerückten Einsatzkräfte führten lediglich die Restlöscharbeiten durch und kontrollierten den Dachüberstand mit Hilfe einer Wärmebildkamera. Nach einer guten Stunde war der Einsatz beendet. Hätten die Nachbarn nicht so schnell reagiert, wäre ein größerer Schaden entstanden.

 

 

 

 

Text und Bilder: Feuerwehr/Facebook

 

 
 

23. März 2019

 

VU auf der BAB A1

 
 

Am späten Vormittag wurden heute die Freiwilligen Feuerwehren Groß Ippener und Harpstedt von der Großleitstelle Oldenburger Land zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Osnabrück alarmiert. Daraufhin rückten 34 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen aus. Während der Anfahrt erhielten die Einsatzkräfte über Funk die Nachricht, dass sich zwei Personen im Fahrzeug befanden, dieses jedoch bereits eigenständig verlassen konnten. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte die über Funk durchgegebene Lage bestätigt werden. So brauchten keine weiteren Einsatzkräfte zur Einsatzstelle hinzugezogen werden. Die beiden Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab und klemmten lediglich die Batterie vom verunfallten Fahrzeug ab. Nach einer guten Stunde war der Einsatz für beide Wehren beendet.

 

 


 

Text und Bilder: Christian Bahrs

 

 
 

22. Februar 2019

 

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Harpstedt

 


Übergabe eines Defibrilators an die Feuerwehr Harpstedt. Das Gerät wurde von der LzO Harpstedt, vertreten durch Filialleiterin Christina Bitter, und zum Teil vom Förderverein der Feuerwehr Harpstedt gesponsert.

 

Nach 91 Einsätzen im Jahr 2017 war das Jahr 2018 mit 62 Einsätzen im Verhältnis ruhiger, berichtete der Harpstedter Ortsbrandmeister Eric Hormann auf der jüngsten Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Marktkieker in Harpstedt. Die 62 Einsätze hatten es jedoch in sich, so Hormann weiter.

Der Einladung des Ortsbrandmeister folgten zahlreiche Mitglieder aus der Alters- sowie der Einsatzabteilung, der Kreisbrandmeister Andreas Tangemann, Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf und die Bürgermeister Stefan Wachholder aus Harpstedter, Willi Beneke aus Winkelsett und Hartmut Post aus Dünsen. Aus dem Fleckenrat folgten ebenfalls einige Mitglieder der Einladung.

117 Kameradinnen und Kameraden gehören derzeit der Feuerwehr Harpstedt an. Diese teilen sich auf in 61 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 21 Mädchen und Jungen in der Jugendfeuerwehr und 35 Mitglieder in der Altersabteilung, ließ Hormann in seinem Jahresbericht verkünden. Die 62 abgearbeiteten Einsätze setzen sich aus 17 Verkehrsunfällen, 21 Hilfeleistungen, 20 Brandeinsätzen, drei Fehlalarmen und einer Alarmübung zusammen. Besonders auf die schweren Verkehrsunfälle auf der Autobahn ging Hormann in seinem Bericht ein. Bei den 17 Verkehrsunfällen mussten 20 Personen, zum Teil lebensgefährlich verletzte, aus den Trümmern gerettet werden. Leider gab es auch drei tote Unfallopfer zu beklagen. „Dies sei eine enorm hohe Belastung für die Einsatzkräfte“, so Hormann. Die extreme Hitze und Trockenheit machten der Feuerwehr Harpstedt ebenfalls schwer zu schaffen. Zahlreiche Flächen- und Erntemaschinenbrände sorgten für Einsätze. Um diese Einsätze erfolgreich zu bewältigen, wird nicht nur eine gute Ausbildung, sondern auch eine den aktuellen Anforderungen entsprechende Ausrüstung benötigt. Mit dem derzeitigen Fuhrpark ist die Ortswehr Harpstedt für all ihre Aufgaben bestens ausgerüstet. Der vor über einem Jahr angeschaffte Mannschaftstransportwagen wurde im letzten Jahr mit zusätzlichen Geräten ausgerüstet. Durch einen privaten Sponsor konnte ein Laptop beschafft werden. Dieser ermöglicht zum Beispiel die Einsatzdokumentation direkt an der Einsatzstelle. Um vom öffentlichen Stromnetz unabhängig zu sein, beschaffte die Samtgemeinde einen kleinen Stromerzeuger.

Ein Highlight im Jahr 2018 war die Veranstaltung zum 125-jährigen Bestehen der Feuerwehr Harpstedt, welches mit dem Kreisfeuerwehrtag und einem großen Rahmenprogramm im Juni auf dem Koemsgelände gefeiert wurde. Trotz des geringen Besuchs bei der Party am Abend hatten alle Beteiligten viel Spaß.

Zu den umfangreichen Einsätzen und Übungsdiensten kamen die geselligen Teile. Es wurde das Osterfeuer am Dreiangel und das Frühkonzert am ersten Mai im Feuerwehrhaus ausgerichtet.

Zugführer Malte Kasch beschreibt das zurückliegende Jahr mit den Worten: „2018 – was für ein Jahr!“ Eine nie enden wollende Autobahnbaustelle und dann noch der Rekordsommer. Gerade bei den Unfällen zeigte es sich erneut, wie wichtig eine gute Ausbildung ist, um Menschen in Notsituationen zu retten, erwähnte Kasch. In diesem Zuge las Kasch eine Danksagung einer Frau vor, die zusammen mit ihrem Mann nach einem Unfall auf der Autobahn wieder genesen war. Die Frau hatte diese Danksagung auf der offiziellen Facebookseite der Samtgemeindefeuerwehr gepostet. Während des Rekordsommers hieß es nicht nur Stoppelfelder oder Stroh zu retten, sondern es mussten auch Sachwerte, die so viel kosten wie ein großes Einfamilienhaus, gerettet werden, betonte Kasch.

Hans Peter Hellbusch konnte über die zahlreichen Aktivitäten der Seniorenabteilung berichten. Im Frühjahr gab es einen kleinen Kohlgang mit anschließendem Essen im Feuerwehrhaus. Weiter folgte ein Besuch der Fassmer Werft in Motzen, einen Grillabend im Feuerwehrhaus und das traditionelle Knobelturnier mit den Wehren aus Horstedt und Klein Henstedt.
Nach 30 Jahren heißt es nun Abschied nehmen von der Wettbewerbsgruppe, ließ Bernd Fassauer in seinem Jahresbericht durchblicken. Kurz und knapp betitelte Fassauer das Jahr 2018 mit „alles neu“: Ein neuer Wettbewerb wurde vom Landesfeuerwehrverband eingeführt. Dieser wurde beim Kreisentscheid zum ersten Mal durchgeführt. In drei verschiedenen Modulen wurde sein Können unter Beweis gestellt. Für die Harpstedter Gruppe reichte es für den vierten Platz.

Über 36 aktive Atemschutzgeräteträgerinnen und -träger erfreut sich Atemschutzwart Björn Sienknecht. Sicherheitsbeauftragter Andreas Walden konnte glücklicherweise von nur einem Unfall berichten. Jugendfeuerwehrwartin Jana Siemers trug die Aktivitäten der Jugendlichen vor. Neben den Wettbewerben der Kreisjugendfeuerwehr wurde Strauchschnitt für das Osterfeuer und Schrott in der Umwelt gesammelt. Das Highlight im vergangenen Jahr war das Zeltlager bei der Kreisjugendfeuerwehr Wittmund.

„Die Autobahn wird uns noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte beschäftigen“, erwähnte Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf in seinem Grußwort. „Man müsste mit dem Bund sprechen, wie es weitergehen soll, denn auf Dauer sind die enormen Belastungen nicht mehr tragbar“, so Wachendorf weiter. Mit den beiden großen Parkplätzen an der Autobahn kommt neues Gefahrenpotenzial in das Gemeindegebiet dazu. Fleckenbürgermeister Stefan Wachholder bedankte sich für die vielen tausenden ehrenamtlich geleisteten Stunden. „Wörter wie unterstützen, helfen und Hand anlegen sind für euch Feuerwehrleute keine Fremdwörter. Ich denke jeder wünsche sich euch als Nachbarn“, so Wachholder.

Beim Tagesordnungspunkt Neuaufnahmen konnte Hormann über acht Zugänge berichten. Sasha-Madleine Nießen, Paola Pantiaco und Alexander Oebker wurden aus der Jugendfeuerwehr übernommen. Damian Hoting kommt aus der Feuerwehr Oldenburg-Eversten, Kristina Sander wurde aus der Feuerwehr Beckeln übernommen. Dennis Noll und Sven Lehners sind aus der Feuerwehr Wildeshausen dazu gestoßen. Aus der Feuerwehr Ganderkesee zählt nun Thede Busch zu den Mitgliedern.

Zum Feuerwehrmann wurde Mika Edelsbacher, zum Oberfeuerwehrmann wurden Kai Constabel und Dennis Noll befördert. Jannik Stiller wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Der Stellvertretende Ortsbrandmeister Christoph Windhusen wurde zum Brandmeister ernannt.

Für deren 40-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr wurden Thomas Winter und Bernd Fassauer geehrt. Friedel Horstmann wurde für 50 Jahre geehrt. Seit 60 Jahren in der Feuerwehr sind Heinrich Barlage, Manfred Bramkamp und Heinz-Jürgen Thomas. Sie wurden mit dem Ehrenzeichen geehrt.

 


Gruppenfoto der Geehrten

 


Ehrungen für 40 jähre erhielten Bernd Fassauer (Mitte) und Thomas Winter (Rechts) von Samtgemeindebrandmeister Günter Wachendorf (Links)

 


Friedel Horstmann (Links) wurde für seine 50jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr
durch den Kreisbrandmeister Andreas Tangemann geehrt

 


Ehrungen für ihre 60jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr erhielten Heinrich Barlage, Heinz-Jürgen Thomas und Manfred Bramkamp

 


Zum Brandmeister wurde der stellv. Ortsbrandmeister Christoph Windhusen (Rechts) befördert

 


Ortsbrandmeister Eric Hormann (Links) begrüßt die Neuaufgenommenen in die Feuerwehr Harpstedt

 

Text und Bilder: Christian Bahrs

 

 
 

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