... vom 28. Juni 2010

 

Jugendfeuerwehr Harpstedt nimmt am Bezirkszeltlager in Nordenham teil

 


Eingangsbereich des Harpstedter Zeltplatzes

 

Harpstedt / Nordenham    Die Jugendfeuerwehr Harpstedt nimmt in diesem Jahr am Bezirkszeltlager in Nordenham vom 26. Juni bis 3. Juli 2010 teil. Üblicherweise werden während dieser Tage diverse Mannschaftsspiele aber auch Ausflüge in das auf der anderen Weserseite liegende Bremerhaven unternommen.

Ein genauer Bericht über das Zeltlager folgt zu einem Späteren Zeitpunkt.

Übrigens wird das nächste Bezirkszeltlager im Jahr 2013 in Harpstedt stattfinden.

 


Die Wege zwischen den einzelnen Zeltplatzen wurden von der ausrichtenden Feuerwehr mit Holzhackschnitzel ausgelegt

 
Bilder: Jürgen Wachendorf
 

 

... vom 12. Juni 2010

 


Ein mit Atemschutzgeräten ausgerüsteter Trupp ging mit einem C-Rohr
vom Tanklöschfahrzeug aus gegen die Flammen in der Garage vor

 

Garagenbrand in der Freistraße - wieder Brandstiftung?

Harpstedt. Wieder wurde die Freiwillige Feuerwehr Harpstedt in den frühen Morgenstunden am Samstag über Funkmeldeempfänger und Sirenen alarmiert. Es war ein Garagenbrand in der Freistraße in Harpstedt gemeldet worden. Ein mit Atemschutzgeräten ausgerüsteter Trupp ging mit einem C-Rohr vom Tanklöschfahrzeug aus vor. Der Trupp fand den linken Garagentürflügel geöffnet vor, während der rechte Flügel zwar geschlossen, aber die Metallfüllung bereits herausgefallen war. Schnell waren die Flammen gelöscht. Durch ein an der Garagenlängsseite  geborstenes Glasbausteinfenster durch ein weiterer Löschangriff vorgenommen. Bald stieg nur noch Wasserdampf auf und nach dem Ausleuchten der Brandstelle wurde das Ausmaß des Schadens erkennbar. In der Garage waren Regale, abgestellte Fahrräder und Reifen verbrannt. Der Putz war von den Wänden herunter gefallen und zeigte damit an, dass eine enorme Hitze in dem Raum gewesen war. Durch ein Entlüftungsrohr waren Rauchgase auch in die angrenzende Zahnarztpraxis gelangt. Nachdem die Eingangstür mit Hilfe eines Ersatzschlüssels geöffnet und die Räume kontrolliert worden waren, wurden die Praxisräume mittels eines Überdruckbelüfters rauchfrei geblasen.

Die Harpstedter Feuerwehr war mit vier Einsatzfahrzeugen und über 20 Einsatzkräften unter der Leitung von stv. Ortsbrandmeister Jürgen Wachendorf vor Ort. Für die Löschwasserversorgung wurde ein B-Druckleitung von einem Hydranten Ecke Lange Straße/Freistraße aufgebaut. Um auszuschließen, dass sich das Feuer in das Dachgeschoss mit der Wohnung durchgefressen hat, wurde die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen um Unterstützung mit ihrer Wärmebildkamera gebeten. Mit der Wärmebildkamera konnten wohl erwärmte Mauern festgestellt werden, aber zum Glück keine davon ausgehenden Gefahren. Personen kamen nicht zu Schaden, jedoch waren sie in sehr großer Gefahr.

Die Polizei nahm noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen der Brandursache auf.

 


In der Garage sind Regale, abgestellte Fahrräder und Reifen verbrannt.
Der Putz war von den Wänden herunter gefallen und zeigte damit an,
dass eine enorme Hitze in dem Raum gewesen war

 
 
 
Text und Bilder: Harro Hartmann
 

 

... vom 28. Mai 2010

 

Schwelbrand auf dem höchsten Punkt von Harpstedt

 


Vermutlich durch einen Lagerschaden entstand an diesem Elevator ein Schwelbrand

 

Harpstedt    Eine Rauchentwicklung im Entnahmesilo der Raiffeisen Genossenschaft am Hopfenweg stellten die Mitarbeiter am Freitagnachmittag fest. Unverzüglich wurde die Leitstelle alarmiert, die die Feuerwehren aus Harpstedt und Horstedt per Sirene und Funkmelder um 15.10 Uhr zum Einsatz rief. Vor Ort stellte Ortsbrandmeister Eric Hormann schnell fest, dass der Brandherd ohne eine Wärmebildkamera nicht auszumachen war. Da die Samtgemeinde Harpstedt noch nicht im Besitz einer sollen Wärmebildkamera ist wurde die Kamera von der Wehr aus Ganderkesee angefordert. Mit Hilfe dieser Kamera konnte schnell festgestellt werden das sich der Brandherd nicht direkt in einem der Silos befand. In Folge dessen mussten einige Kameraden auf den ca. 30 m hohen Turm steigen und den Elevator überprüfen. Bei der Durchsicht wurde der Brandherd lokalisiert und unter erschwerten Bedingungen beseitigt. Gegen 19.00 Uhr konnten die Kameraden den Einsatz beenden.

 


Die Harpstedter Silotürme mussten bestiegen werden um den Brandherd zu bekämpfen

 


Alle Fahrzeuge aus Harpstedt und Horstedt waren zur Brandbekämpfung angefordert worden

 


In diesem Abfüllsilo hatte man die Rauentwicklung zuerst bemerkt

 
Text und Bilder: Jürgen Wachendorf
 

 

... vom 15. Mai 2010

 

Begegnungsstätte nach Brandanschlag unnutzbar

 


Mit einem C-Rohr nahm der Angriffstrupp unter Atemschutz den Löschangriff vor,
nachdem die Türscheibe eingeschlagen worden war

 

Harpstedt    Eine aufmerksame Bürgerin auf dem Weg zum Friseur hatte am Samstagmorgen bemerkt, dass eine Scheibe neben der Eingangstür zur Begegnungsstätte an der Amtsfreiheit in Harpstedt eingeschlagen war und Rauch herauszog. Gegen 8.45 Uhr heulten die Sirenen in Harpstedt und rief die Harpstedter Feuerwehr auf den Plan. Bei der ersten Erkundung war kein offenes Feuer zu erkennen. Die Eingangstürscheibe wurde eingeschlagen und der mit Atemschutz ausgerüstete Angriffstrupp ging mit einem C-Rohr in die Begegnungsstätte vor. In der Küche wurden glimmende und starke qualmende Brandreste festgestellt und aus dem Gebäude gebracht, um sie abzulöschen. Die Hitzeentwicklung in der Küche hat die Thermopanscheiben bersten lassen. Alle Räumlichkeiten waren äußerst stark verqualmt. Daraus kann geschlossen werden, dass das Feuer schon länger für eine Rauchentwicklung gesorgt hat. Mittels des Überdruckbelüfters wurde der Brandrauch aus dem Gebäude gedrückt. Selbst in das, durch eine Brandschutztür verschlossene Treppenhaus war Rauch ins Obergeschoss gelangt. Abschließend wurde die Fenster zum Belüften geöffnet.

Ortsbrandmeister Eric Hormann erklärte als Einsatzleiter, dass die Räumlichkeiten aufgrund der starken Kontaminierung nicht ohne Atemschutz betreten werden dürfen. Die Polizei nahm die Ursachenermittlung auf und beschlagnahmte das Gebäude.

Gemeindedirektor Uwe Cordes und DRK-Mitglieder informierte sich vor Ort vom Ausmaß des Schadens. Alle die bisher die Begegnungsstätte nutzenden Vereine und Gruppen werden für längere Zeit die Einrichtung nicht benutzen können. Betroffen sind u.a. der DRK-Ortsverein Harpstedt mit der "Kleiderkammer", dem "Seniorennachmittag" und der "Handarbeitsgruppe", der Landfrauenchor Harpstedt-Heiligenrode, die Guttempler-Gruppe, der Männergesangverein „Liedertafel“ und einige VHS-Kurse. Die in der Kleiderkammer eingelagerte Kleidung und die Handarbeitsmaterialien sind aufgrund der Raucheinwirkung nicht mehr zu verwenden und werden entsorgt werden müssen. Tief betroffen zeigte sich die 2. Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Harpstedt Anke Hartmann. An Hilfsbedürftige kann nun eine Zeitlang keine Kleidung ausgegeben werden. Die Kleiderkammer muss sich auf einen Neuanfang einrichten, wenn neue Räumlichkeiten und gespendete Kleidung wieder zur Verfügung stehen.

 
Dieses Brandgut hat einen enormen Schaden in der Harpstedter Begegnungsstätte angerichtet.
Es wurde zum Ablöschen aus der Küche geholt.


Offensichtlich wurde mit dem Feldstein das schmale Seitenfenster der Eingangstür eingeschlagen

 
Text und Bilder: Harro Hartmann/Feuerwehr
 

 

... vom 2. Mai 2010

 

Doppelgarage mit zwei Fahrzeugen ausgebrannt

 

- Feuerwehr Harpstedt verhindert größeren Schaden -

 


So fanden die Einsatzkräfte der Harpstedter Feuerwehr den Brand der beiden
Personenwagen in der Doppelgarage vor. Aus dem Dach schlagende Flammen
hatten bereits das Holzgesimse erreicht, wie in der Mitte des Bildes zu erkennen ist.

Zum Videoclip (ca. 15 MB)

 

Harpstedt.    hh       Lautes Knallen berstender Wellasbestdachplatten war kurz vor 5 Uhr am Sonntagmorgen im Ortskern Harpstedts zu hören. Ecke Neue Straße/Schützenweg brannte beim Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Harpstedt eine an das Wohn- und Wirtschaftsgebäude gebaute Doppelgarage mit den darin abgestellten Personenwagen. Die Flammen schlugen schon aus dem Dach unter den hölzernen Dachüberstand des Wirtschaftsgebäudeteiles. Die drei Bewohner das Wohnhausteiles waren bereits aus dem Gebäude heraus. Von zwei Seiten nahmen die Einsatzkräfte die Löscharbeiten, teils unter umluftunabhängigem Atemschutz, vor.

Vor dem Gebäudegiebel am Schützenweg konnte Löschwasser dem erst im letzten Jahr neu installierten Unterflurhydranten entnommen und auch das Tanklöschfahrzeug mit Löschwasser versorgt werden. Mit gezielten Löschangriffen aus mehreren C- und B-Rohren konnten die Flammen schnell eingedämmt und so verhindert werden, dass sich das Feuer auf den Dachstuhl des Wirtschaftsgebäudeteiles ausdehnen und auf über 40 Jahre alte, noch auf den Dachboden lagernde Strohreste übergreifen konnte. Nach dem Ablöschen der Fahrzeugbrände, auch mittels Schaum, wurden Dachpfannen abgenommen, um zu kontrollieren, dass auch tatsächlich keine Glutnester mehr vorhanden waren. Mit der Wärmebildkamera der Wildeshauser Feuerwehr war vorher festgestellt worden, dass stellenweise noch hohe Temperaturen im Gesimsbereich vorhanden waren.

Die Alarmierung über Funkmeldeempfänger und Sirenen rief zuerst die Freiwillige Feuerwehr zu Hilfe. Zwischen Feuerwehrhaus und Einsatzort liegen nur wenige Hundertmeter, so dass die Anfahrt nur einige wenige Minuten dauerte. Dennoch wurden vorsorglich die Freiwilligen Feuerwehr Beckeln und Colnrade zur Unterstützung nachalarmiert und von der Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen die dortige Drehleiter angefordert. Da der Brand der beiden Personenwagen in der Doppelgarage schnell unter Kontrolle gebracht wurde, konnte die Colnrader Feuerwehr ihre Anfahrt nach Harpstedt abbrechen und wieder einrücken.

Die Einsatzleitung lag in den Händen von Ortsbrandmeister Eric Hormann. Kreisbrandmeister Andreas Tangemann und Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf informierten sich vor Ort über den Einsatzablauf. Insgesamt waren elf Einsatzfahrzeuge mit über 50 Einsatzkräften am Einsatzort fast zwei Stunden eingesetzt. Die Polizei nahm die Brandermittlung auf.
 


Der Brandort nach den Löscharbeiten

 
Text und Bilder: Harro Hartmann/Feuerwehr
 

 

... vom 15. April 2010

 

Aktueller Fertigungsstand unseres neuen LF 20/16

 

 

Unser neues LF 20/16 ist bei der Firma Iveco Magirus Brandschutztechnik in D-79367 Weisweil in die Endfertigung gekommen. Über den aktuellen Ausbaustand konnten sich der Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf, Harpstedts Ortsbrandmeister Eric Hormann und sein Stellvertreter Jürgen Wachendorf bei einer Rohbauabnahme vor Ort informieren. Die Auslieferung ist nach allen Funktionstests und Prüfabnahmen für Juni geplant.

 
Ein kleines Video gibt es im "Mitgliedsbereich"
 
 

Text und Bild: Jürgen Wachendorf

 

 

... vom 13. April 2010

 

Unterstützung beim Großbrand einer Lagerhalle in Wildeshausen

 

 

Harpstedt / Wildeshausen, den 13. April 2010

Eine etwa 1000 m² große Lagerhalle eines Bauunternehmens, in der vorwiegend Paletten gelagert waren, war am Dienstnachmittag in Brand geraten.  Beim Eintreffen der ersten Kräfte schlugen schon meterhohe Flammen durch das Dach. Das Feuer breitete sich im Inneren bedingt durch das eingelagerte Holz derart schnell aus, dass noch vor Eintreffen zusätzlicher Kräfte 30 Meter hohe Flammen aus dem Inneren loderten. Durch die extreme Hitzeentwicklung kam es zu mehreren Explosionen im Dachbereich. Dort wurden Eternitdachplatten regelrecht weggesprengt und flogen meterweit. Die Harpstedter Feuerwehr wurde neben mehreren umliegenden Wehren zur Mithilfe alarmiert. Der Einsatz dauerte für unsere Wehr von 15:44 Uhr bis 19:30 Uhr.

 

 
Bilder: Christoph Windhusen
Text: Jürgen Wachendorf
 

 

... vom 7. April 2010

 

Aktueller Fertigungsstand unseres neuen LF 20/16

 



 

Unser neues LF 20/16 ist bei der Firma Iveco Magirus Brandschutztechnik in D-79367 Weisweil in die Endfertigung gekommen. Wenn der Ausbau weiterhin gut voran kommt, können wir mit einer Auslieferung im Juni/Juli rechnen.

 
Bilder: Fa. Iveco Magirus
 

 

... vom 3. April 2010

 

Osterfeuer 2010
 

Harpstedt, den 3. April 2010

Hunderte von Bürgern besuchten am Ostersamstag das traditionelle Osterfeuer der Feuerwehr Harpstedt, welches wiederum am Simmerhauser Weg, in der Harpstedter Feldmark abgebrannt wurde. Das Feuer wurde nach dem Sonnenuntergang, gegen 20.00 Uhr entzündet. Da das Brenngut optimal vorbereitet war, fraßen sich die Flammen schnell in das aufgeschichtete Strauchwerk und erleuchteten das Umfeld weithin sichtbar. Ein kurz nach dem Entzünden einsetzendes Regenschauer trübe die Stimmung der Anwesenden nicht. Der Strauchschnitt-Haufen brannte lange in die Osternacht hinein und sorgte so für die erste Österliche Stimmung.

Für das leibliche Wohl der Besucher gab es Wurst- und Getränkebuden. Für die kleinen Besucher war wiederum ein separates, kleines Osterfeuer entfacht worden, an dem "Stockbrot" gebacken werden konnte.

Für die Unterhaltung sorgte eine extra installierte Musikanlage.

An den beiden letzten Samstagen vor Ostern konnten die Harpstedter Bürger ihren Strauchschnitt als Brennmaterial anliefern. Die Kameraden der Feuerwehr kontrollierten dabei die Anlieferung und so wurde dafür gesorgt, dass ausschließlich Strauchschnitt und keine sonstigen brennbaren Abfälle bei unserem Osterfeuer abgegeben wurden.

In der Woche war die Annahme von Strauchmaterial nicht vorgesehen, was einige Bewohner aber ignorierten. So wurden auch Stubben und sonstiger Unrat abgeladen. Mit hohem zusätzlichen Aufwand musste deshalb beim "Aufschichten" des Haufens nochmals alles nach illegalem Müll abgesucht werden.

Wenn sich diese uneinsichtigen Bürger im nächsten Jahr wieder so verhalten, dann wird sich das Ende unseres Osterfeuers wohl bald anbahnen!

 


Der Haufen wird angezündet
 

 


Blick auf die "Bewirtungsmeile"
 

 


Für die Kinder wurde ein kleineres Osterfeuer entfacht, an dem sie sich, zum Teil mit Hilfe ihrer Eltern ein Stockbrot backen konnten.

 


Leider wurden in diesem Jahr außerhalb der Annahmezeiten auch Stubben und sonstiger Unrat abgeladen.
Sogar ein Gullydeckel war dabei!

 

Text und Bilder: Jürgen Wachendorf

 
 

 

... vom 27. März 2010

 

Ehrenamtliche fleißige Helfer sammeln Strauchschnitt

 

- Abholservice wird leider von einigen Harpstedter falsch verstanden oder ausgenutzt -

 

Harpstedt.  Seit mehreren Jahren brennt die Freiwillige Feuerwehr Harpstedt zu Ostern ein Osterfeuer ab. Dafür benötigen wir den Strauchschnitt der Harpstedter Bevölkerung. Weil uns einige Bewohner den Strauchschnitt aus verschiedenen Gründen nicht selbst anliefern können bieten wir auf Wunsch auch einen Abholservice durch die Jugendfeuerwehr an.

Leider wird dieser Abholservice in den letzten Jahren durch einige Bewohner derart "missbraucht" das wir ab dem nächsten Jahr die Abholmenge begrenzen müssen. Wir werden nur noch haushaltsüblichen* Strauchschnitt abholen können. Dieser muss frei zugängig an der Grundstücksgrenze zur Abholung bereitgestellt werden.

Aufladeaktionen aus der letzten Ecke des Gartens können und wollen wir ab dem nächsten Jahr nicht mehr durchführen!

* Angenommen wird ausschließlich Strauchschnitt in haushaltsüblichen Mengen. (Richtwert: Für uns ist haushaltsüblich eine Menge, die auf einen größeren PKW Anhänger passt ! )

Zum Abbrennen des Osterfeuers am Sonnabend, den 3. April 2010 laden wir Sie herzlich ein.
Die Veranstaltung findet auf dem "Dreiangel" am Simmerhauser Weg statt und beginnt mit Einbruch der Dämmerung. Für Ihr leibliches Wohl sorgen wir. Für die Kinder gibt es z. B. wieder das beliebte "Stockbrotbacken" am kleinen Osterfeuer.

 


Die Sammelmannschaft vom 27. März 2010


Frühstückspause für die Sammler

    
An vielen Stellen mussten wir uns den Strauchschnitt mühsam zusammensammeln !
Das wird es im nächsten Jahr nicht mehr geben! Wir bitten in solchen Fällen um Selbstanlieferung zu den Abgabeterminen, die wir ihnen rechtzeitig über die Presse mitteilen.

 
Bilder und Text: Jürgen Wachendorf
 
 

 

... vom 26. Februar 2010

 

29 Einsätze im Jahr 2009

 

- Feuerwehr Harpstedt zog Bilanz -

 


365 aktive Dienstjahre bringen die während der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt Geehrten zusammen. Links Kreisbrandmeister Andreas Tangemann, der zu den Gratulanten gehörte, nachdem Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes (nicht im Bild) und Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf (rechts) die Urkunden und Abzeichen überreicht hatten

 

Harpstedt.  hh 156 Mitglieder hat die Freiwillige Feuerwehr Harpstedt in ihrem Gesamtbestand, berichtete Ortsbrandmeister Eric Hormann zu Beginn seines Jahresrückblicks auf der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt am Freitagabend im Lämmerkoven. Davon entfallen 65 Aktive auf die Einsatzabteilung. 52 Mitglieder sind in der Jugendfeuerwehr und dem Jugendspielmannszug. 39 Senioren sind in der Altersabteilung. Die Gäste wie Kreisbrandmeister Andreas Tangemann, Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf, Kreisverbandsvorsitzender Peter Sparkuhl, Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes, Bürgermeister Werner Richter und zahlreiche Ratsmitglieder des Flecken Harpstedt nahmen dann zur Kenntnis, dass die Stützpunktfeuerwehr Harpstedt 21 Einsätze in 2009 zu bewältigen hatte. Neunmal war Feuer zu löschen und zwölf Hilfeleistungen mussten erbracht werden. Eric Hormann listete die einzelnen Ereignisse auf und erläuterte diese. Er berichtete auch von den unzähligen Stunden für die Aus- und Fortbildung während der vielfältigen Dienste und Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene. Zu den Veranstaltungen berichtete er von einigen Höhepunkten wie den Landesentscheid in Hermannsburg. Dort errang die Wettbewerbsgruppe den 4. Platz. “Zum dritten Male haben wir einen 4. Platz auf Landesebene belegen können“, ergänzte später Gruppenführer Bernd Fassauer. „Nach Rückschlägen haben wir uns wieder steigern können. Mit dem 1. Platz errang die Wettbewerbsgruppe den Samtgemeindepokal und auf dem Kreisfeuerwehrtag konnte ein 2. Platz belegt werden. Nun geht es zum Bezirksentscheid am 5. September in Ohne.“

Eric Hormann erläuterte kurz die internen Beratungen zur Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges LF 16/20. Das Fahrzeug soll im dritten Quartal 2010 ausgeliefert werden und rund 216.000 Euro kosten, führte Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes in seinen Gruß- und Dankesworten aus. Er lobte die ständige Einsatzbereitschaft. „Berechtigte Wünsche werden innerhalb einer gewissen Zeit erledigt, denn die Samtgemeinde Harpstedt weiß ihre Feuerwehren zu schätzen“, so Uwe Cordes.

Auch Bürgermeister Werner Richter sprach den Harpstedtern den Dank des Flecken Harpstedt aus und bezeichnete den Erfolg in Hermannsburg als großen Erfolg für eine Gruppe. „Es kann nicht genug gedankt werden.“

Rund 500 Einsätze hatten alle 32 Feuerwehren im letzten Jahr im Kreisgebiet zu erledigen, berichtete Kreisbrandmeister Andreas Tangemann. „Leider gab es 28 Unfälle im Feuerwehrdienst, davon sieben bei den Jugendfeuerwehren“. Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf schloss sich den Dankesworten des Kreisbrandmeisters an und merkte an, dass die Feuerwehren reichlich Übungsdienste gemacht hätten, wenn es auch weniger Einsätze in der Samtgemeinde gab. Vier Sirenen müssten noch auf die Digitaltechnik umgerüstet werden. „Mein größter Wunsch ist, noch in diesem Jahr endlich eine Wärmebildkamera für die Feuerwehren zu bekommen und Sponsoren sind herzlich willkommen.“, merkte Günter Wachendorf abschließend an.

Kurz, aber informativ waren die zahlreichen Berichte der Fachwarte und Funktionsträger. Die Berichte spiegelten die vielfältigen Aktivitäten eindrucksvoll wieder.

 


Nach der Dienstgradverleihung v.l.n.r.: Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf, Oberfeuerwehrmann Marius Kräkel, Löschmeister Malte Kasch, Hauptfeuerwehrmann Christoph Windhusen, Löschmeister Malte Siemers, Hauptfeuerwehrmann Holger Knoche, Löschmeister Arne Siemers, stellv. Ortsbrandmeister Jürgen Wachendorf, Oberbrandmeister Eric Hormann und Kreisbrandmeister Andreas Tangemann.

 
 

Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen

 

Einen breiten Raum der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt am Freitagabend im Lämmerkoven nahmen die Ehrungen und Dienstgradverleihungen ein. Das Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten Oberlöschmeister Christian Brandt, Hauptfeuerwehrmann Jürgen Brandt, Löschmeister Thomas Heuermann, Löschmeister Jörg Löhmann und Oberlöschmeister Nico Sparkuhl. Die Ehrungen nahmen Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes und Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf vor.

Sie überreichten Hauptfeuerwehrfrau Heike Barlage-Brandt, Hauptfeuerwehrmann Claus Grote, Hauptfeuerwehrmann Hans-Dieter Michl, Hauptfeuermann Manfred Jarren, Hauptbrandmeister Klaus Steppath und 1. Hauptbrandmeister Peter Sparkuhl das Niedersächsische Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold mit Silberkranz für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft.

Kreisbrandmeister Andreas Tangemann zeichnete 1. Hauptbrandmeister Arnold Meyerholz mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 40 Jahre Mitgliedschaft aus. Diese Auszeichnung wird an Mitglieder verliehen, die nicht mehr im aktiven Dienst stehen.

Die „40-Jährigen“ erhielten zusätzlich von der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt je einen großen Präsentkorb.

Neu in die Feuerwehr aufgenommen wurden Volker Ahlers, Christian Bahrs, Benedikt Sendmeyer und Sarah Willert. Zu Feuerwehrmännern wurden nach erfolgter Ausbildung und bestandener Probezeit Jan Corleis, Sebastian Lieske, Sascha Apels, Finn Oetken und Simon Kasch. Sie wurden auch förmlich verpflichtet. Ein Paar silberne Sterne erhielten Marius Kräkel für den neuen Dienstgrad „Oberfeuerwehrmann“ und Holger Knoche sowie Christoph Windhusen für den Dienstgrad „Hauptfeuerwehrmann“. Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf ernannte Arne Siemers, Malte Siemers und Malte Kasch zum „Löschmeister“ und händigte entsprechende Ernennungsurkunden aus.

Ortsbrandmeister Eric Hormann erhielt auch einen neuen Dienstgrad. Ihm wurden neben der Urkunde ein Paar goldene Sterne für den Dienstgrad „Oberbrandmeister“ vom Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf überreicht.

Strauchschnitt für das Osterfeuer wird am 20. und 27. März von der Jugendfeuerwehr Harpstedt und vielen Helfern gesammelt, teilte Jugendfeuerwehrwart Tim Sparkuhl mit.

 
 


Kreisbrandmeister Andreas Tangemann (rechts) zeichnete 1. Hauptbrandmeister Arnold Meyerholz mit dem Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen für 40 Jahre Mitgliedschaft aus. Diese Auszeichnung wird an Mitglieder verliehen, die nicht mehr im aktiven Dienst stehen.

 


Für Norbert Gerdung (links) hatte Ortsbrandmeister Eric Hormann (rechts) während der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt eine Überraschung parat und überreichte diese nach den Ehrungen. Norbert Gerdung versorgt die Versammlung seit mindestens zehn Jahren mit Getränken und steht immer wieder bei Veranstaltungen der Feuerwehr am Zapfhahn. Er wird daher auch als "Kranführer" bezeichnet. Entsprechend ist der Aufdruck auf dem T-Shirt.

 
Bilder und Text: Harro Hartmann
 
 

 

... vom 10. Januar 2010

 

Eisrettungsversuche auf dem Burggraben
- Übungsdienst der 3. Gruppe -

 

 

Harpstedt.    Die zurzeit niedrigen Temperaturen locken die Leute dieser Tage vermehrt an zugefrorene Teiche und Seen. Vor dem Betreten der Eisflächen wird zwar ausdrücklich gewarnt, denn: „Die Eisdecke sieht zwar stabil aus, sie ist jedoch noch zu dünn, um wirklich tragfähig zu sein“.

Da es sein kann, dass wir in dieser kalten Jahreszeit auch mal zu Einsätzen mit eingebrochenen Personen gerufen werden, müssen wir uns auch auf diese Ereignisse vorbereiten. Bei den zurzeit vorherrschenden Witterungsbedingungen konnten wir unsere "Rettungsübungen" gut durchführen.

Bei einer "Eisübung" auf dem Burggraben haben die Feuerwehrkameraden der 3. Gruppe die Eisstärke geprüft und das Retten aus dem Eis geübt. „Das Eis auf dem Burggraben ist zwischen fünf und acht  Zentimetern dick. Betreten sollte man es aber erst ab einer Stärke von 15 Zentimetern“, wurden die Kameraden durch die Gruppenführer Rüdiger Wolle und Arne Siemers belehrt. Deshalb waren die Feuerwehrkameraden auch alle mit Leinen zum Ufer hin gesichert und trugen Schwimmwesten.

Bei den Rettungsübungen kamen Leiterteile und das Schlauchboot zum Einsatz.

 

 

 
Hier gibt es ein kleines Video: (ca. 2 MB):       Klick hier...
 
Fotos und Text: Jürgen Wachendorf
 

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