... vom 30. Juni 2008

 
 

Übung in der MUNA...
 


Der Verkehr staute sich doch erheblich, als zum Aufbau der Schlauchbrücke die Kirchseelter Straße kurzzeitig gesperrt werden musste.
Anschließend konnte der Verkehr einspurig unter die Schlauchbrücke hindurchgeführt werden.

 
Dünsen. hh        Sirenegeheul, Martinshöner und Blaulichter von zahlreichen Feuerwehrfahrzeugen riefen die Feuerwehren aus Groß Ippener, Harpstedt, Kirch- u. Klosterseelte, Klein Henstedt und Prinzhöfte-Horstedt am Montagabend zu einem großen Einsatz in das Waldgebiet der ehemaligen Bundeswehrliegenschaft "MUNA Dünsen". In dem großen Waldgebiet war im nordöstlichen Bereich ein größeres Waldstück auf über fünf Hektar Größe in Brand geraten. Da keine Rauchfahne über dem Waldgebiet erkennbar war, wurde schnell erkannt, dass es sich um eine Alarmübung der Samtgemeindefeuerwehr Harpstedt handelt. Gemeindebrandmeister Peter Sparkuhl hatte angenommen, dass aufgrund der jetzigen Zugänglichkeit des Waldesgebietes spielende Kinder in Bunkerresten des letzten Krieges gezündelt und ihnen das Feuer außer Kontrolle geraten war. Der starke Wind, der trockene Waldboden (tatsächlich knochentrocken) und Altholz gaben dem Feuer reichlich Nahrung.

Mit den Schnellangriffseinrichtungen der drei Tanklöschfahrzeuge (TLF 8-W, TLF 16/25 u. TLF 16/24) und der beiden Tragkraftspritzenfahrzeuge TSF-W, die nacheinander zeitversetzt eintrafen, wurde versucht, das angenommene Feuer an den Waldstraßen aufzuhalten. Dies gelang auch. In der Zwischenzeit wurde die Löschwasserversorgung aufgebaut.

Dazu muss man wissen, dass die Bundeswehr ein umfangreiches Leitungsnetz mit Unter- und Überflurhydranten erstellt hatte, aber nach Aufgabe der MUNA das Netz vom Netz des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes getrennt hatte. Es gibt aber noch einige größere Löschwasserbehälter. Da die Firma Backhaus & Sommer in ihrem Kistenlager eine Löschwasserversorgung sicherstellen will, wurden an den gekappten Rohrleitungsenden an der Waldstraße und vor dem Tor zum Gewerbepark Befüllmöglichkeiten eingebaut. Ein provisorischer Test hatte die Tauglichkeit dieses Systems schon gezeigt.

So mussten an der Kirchseelter Straße vom dort von der Firma installierten Überflurhydranten zwei 200 Meter lange B-Schlauchleitungen zum Eingangstorbereich verlegt, eine Schlauchbrücke aufgebaut und über die Landesstraße gestellt werden.Eine Tragkraftspritze zur Druckerhöhung wurde in die Leitung eingebaut. An der Waldstraße wurde eine 220 Meter lange B-Schlauchleitung vom Unterflurhydranten vor dem ehemaligen Tor bis zur Einspeisung in das Leitungsnetz des Waldgebietes verlegt und ebenfalls zur Druckerhöhung einer Tragkraftspritze eingesetzt. Diese war mit dem Pkw-Anhänger dorthin gebracht worden, weil bekanntlich der Feuerwehr Harpstedt immer noch kein Ersatz für das verunglückte Löschgruppenfahrzeug zur Verfügung steht. Das LF 16-TS war an anderer Stelle zwingend eingesetzt.

Es dauerte dann doch einige Zeit, bis ausreichend Wasserdruck auf der Löschwasserleitung war und aus den Hydranten im Einsatzbereich ausreichende Wassermengen entnommen werden konnte. Ein Löschwasserbehälter wurde leer gepumpt, da er dringend aufgereinigt werden muss. Die Ansaugrohre stecken im Schlamm und es ließ sich über die installierten Rohre kein Wasser ansaugen. Zum Leerpumpen wurde eine A-Saugleitung eingesetzt.

Nach über zwei Stunden "Löscheinsatz" wurde vom Übungsleiter Ortsbrandmeister Werner Hüneke, Kirchseelte, "Übungsende" angeordnet. Werner Hüneke koordinierte die eingesetzten Kräfte von Einsatzleitwagen der Kreisfeuerwehr, dessen Besatzung ebenfalls alarmiert worden war. Nun kam die Knochenarbeit mit der Aufnahme der nassen Schläuche, bevor es die Abschlussbesprechung mit einem kräftigenden Imbiss und Getränk gab. Die Übung beobachteten unter anderem Kreisbrandmeister Andreas Tangemann und ein Stellvertreter Gerd Wiechmann mit großem Interesse. Sie machten sich insbesondere auch ein Bild vom Umfang des zusammenhängenden Waldgebietes und seine Zugänglichkeit im Schadensfall.

Gemeindebrandmeister Peter Sparkuhl dankte den eingesetzten Feuerwehrmitgliedern für ihren Einsatz und den Firmenvertretern, dass sie es ermöglichten, die Übung durchzuführen. Erkenntnisse der Übung müssen jetzt insbesondere von der Firma Backhaus & Sommer umgesetzt werden. Undichte Leitungen, die zu Druckverlusten führten, müssen abgeschiebert oder verschlossen werden und die Einspeisearmaturen sind mit Rückschlagklappen oder -ventilen zu versehen, damit die Löschwasserversorgungsleitung im Kistenlager und Waldgebiet ständig unter Druck gehalten werden kann. Es dauerte doch zu lange, bis ausreichend Druck in dem System aufgebaut war.

Für den Ernstfall muss daher besser vorgesorgt werden. Ein weiteres Hindernis ist die Sperre an der Waldstraße und das defekt Tor nach Gr. Ippener gewesen. Die Feuerwehr Groß Ippener hatte einen wesentlich längerer Anfahrtsweg über die Straße "Langes Tal" zur einzigen Zufahrt "Zum Gewerbepark" von der Kirchseelter Straße für das Gewerbe- und Waldgebiet zu fahren.

 


Die Einspeisepunkte müssen mit Rückschlagklappen oder -ventilen versehen werden,
damit der Druck in der Leitung erhalten werden kann und Löschwasser auch
am entferntesten Hydranten schnell in ausreichender Menge entnommen werden kann.


Fast 80 Einsatzkräfte und Beobachter waren an der Alarmübung mit 14 Fahrzeugen in der ehemaligen MUNA beteiligt.

Text und  Bilder: Harro Hartmann

 

 

 

... vom 28. Juni 2008

 

PKW brennt in Werkstatt...
 


Nach den Löscharbeiten war zu erkennen, dass das Fahrzeug als Totalverlust zu bewerten ist
und zum Glück nur geringer Schaden am Gebäude entstanden ist.

Harpstedt. hh            Bei Schweißarbeiten geriet ein Pkw-Kombi in einer Werkstatt an der Stettiner Straße in Harpstedt am Samstagnachmittag in Brand. Bei eigenen Löschversuchen mit Pulverlöscher und Gartenschlauch zog sich der Besitzer des Fahrzeuges eine Rauchgasvergiftung zu. Die alarmierte Feuerwehr Harpstedt wurde über Funkmeldeempfänger und Sirenen alarmiert und rückte mit Tanklöschfahrzeug, Rüstwagen und Schlauchwagen und zwölf Einsatzkräften aus. Mittels der Schnellangriffseinrichtung des TLF 16/25 wurde der Fahrzeugbrand vom unter Atemschutz vorgehenden Angriffstrupp gelöscht. Um das Gebäude rauchfrei zu bekommen, wurde der Hochleistungslüfter eingesetzt. Die wegen der anfangs starken Rauchentwicklung nachalarmierte Feuerwehr Groß Ippener musste nicht mehr anrücken. Die Einsatzleitung lag in den Händen von Ortsbrandmeister Rolf Ranke.

Der MHD Harpstedt übernahm den Verletzen von der Feuerwehr, die ihn zuerst versorgte, und brachte ihn ins Krankenhaus.

Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Der Kombi hat nur noch Schrottwert.

Am Gebäude entstand geringer Sachschaden. Viel Arbeit wird der Betriebsinhaber der Werkstatt haben, um die Löschpulverrückstände zu beseitigen, die durch die Löschversuchen freigesetzt wurden.

 
Text und Bild: Harro Hartmann
 

 

... vom 3. Juni 2008

 
 

Der große Regen über Harpstedt...

 
Harpstedt. jw      Da wir Einsatzkräfte wegen der vielen Arbeitsaufgaben keine eigenen Bilder machen konnten, verweisen wir auf den nachfolgenden Artikel der Kreiszeitung:
 
 
 
 
 

Quelle: Kreiszeitung Syke/Wildshausen


 

... vom 2. Juni 2008

 

DIXI-Klo brennt in der Baustelle "Hohe Sünn"

 

 
Harpstedt. jw      Durch Anlieger der Straße "Hohe Sünn" in Harpstedt wurde die Ortswehr Harpstedt alarmiert. Es brannte ein DIXI-Klo in der Straße, die zur Zeit durch eine Baufirma umgebaut wird.

In dem DIXI-Klo haben Unbekannte scheinbar das Toilettenpapier in Brand gesetzt. Dieser Brand führte zu Verschmelzungen von Kunststoffteilen an der Außenwand mit offener Flammenbildung. Durch den Einsatz eines Feuerlöschers konnte ein Anlieger den Brand weitestgehend löschen. Die restlichen Glutnester wurden durch die Feuerwehr mit der Kübelspritze beseitigt.

 

Text und Bild: Jürgen Wachendorf


 

... vom 25. Mai 2008

 

Holzbank brennt am Simmerhauser Weg

 

 
Harpstedt. hh      Eine noch kokelnde Holzbank am Simmerhauser Weg an der Abzweigung ins Wunderburger Moor und zum Tegelberg rief die Harpstedter Feuerwehr kurz nach 08:00 Uhr am Sonntagmorgen auf den Plan. Ein Spaziergänger hatte die brennende Bank entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Mit Tanklöschfahrzeug und Einsatzleitwagen waren dann elf Einsatzkräfte vor Ort. Mittels der Schnellangriffseinrichtung des Tanklöschfahrzeuges TLF16/25 wurde das glimmende Holz der Pfosten und das qualmende Umfeld abgelöscht.

Der Schaden ist doch erheblich, das die Bank wohl nur mit großem Aufwand repariert werden kann. Reste vom Grillen lassen vermuten, dass Unachtsamkeit mit der Beseitigung der Restkohle zu dem Feuer führte.

 

Text und Bild: Harro Hartmann

 

 

... vom 26. April 2008

 

Arbeitsdienst bei der Feuerwehr

 

Wie in jedem Jahr werden bei unserer Feuerwehr freiwillige Arbeitsdienste im Frühjahr und im Herbst abgehalten. Wir haben uns in diesem Frühjahr am 26. April mit 10 Kameraden getroffen und die Beete rund um das Feuerwehrhaus gereinigt. Dabei wurden ca. 50 Dienststunden abgeleistet. 50 Stunden für eine Arbeit, die nichts mit der Tätigkeit von Feuerwehrleuten zu tun hat ! Wir wollen durch diese freiwilligen Arbeitsdienste die Samtgemeinde nur finanziell entlasten.




 

Text und Bilder: Jürgen Wachendorf

 


 

... vom 3. April 2008

Brand in Dünsen
-Rauchmelder rettet zwei Leben-


Ein Feuerwehrmitglied stieg auf das Dach und kontrollierte den Schornstein von oben, um die Ursache der Verrauchung im Hause zu erkunden. Anderenorts haben schon Dohlen Nester im Schornstein gebaut und diesen so verstopft.

Dünsen. hh      Durch das schrille Piepen der Rauchmelder wurde ein Ehepaar in der Siedlung Amtsheide in Dünsen aus ihrem tiefen Schlummer gerissen. Rauch hatte sich im ganzen Haus verteilt und den Rauchmelder ausgelöst. Dies rettete den beiden Bewohnern das Leben. Der Ehemann unternahm nach Alarmierung der Feuerwehr die Suche nach der Ursache des Rauches, denn Feuer war offensichtlich nicht auszumachen.

Im Heizungskeller wurde er, wie er berichtete, fündig. Beim Öffnen der Reinigungsklappe des Schornsteines traten größere Mengen Perlite aus. Vermutlich durch ein Loch im Stahlrohr, das Ende der 80er Jahre eingezogen und mit Perlite umschüttet wurde, ist die Perlite „ausgelaufen“ und hat das Stahlrohr gefüllt, bis auch der Abzug der Ölheizung verstopft war. Die Rauchgase konnten nicht abziehen und traten in den Keller aus und verteilten sich im Wohnhaus.

Um 5:26 Uhr heulten die Sirenen in Harpstedt. Bereits sechs Minuten später war das Tanklöschfahrzeug TLF 16-25 vor Ort. Nach erster Erkundung wurde der Hochleistungslüfter vor der Haustür in Stellung gebracht. Der noch vorhandene Rauch wurde dann gezielt durch ein Fenster im Dachgeschoss „rausgedrückt“. Der Hochleistungslüfter erzeugt nämlich einen Überdruck im Haus, der bewirkt, dass Rauch und Qualm durch eine vorbereitete Öffnung, wie Fenster, entweichen.

Da das Ehepaar auf der Suche nach der Ursache des Rauches auch Rauchgase eingeatmet hatten, wurden sie mit dem nachalarmierten Krankenwagen zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach knapp einer dreiviertel Stunde waren die Harpstedter Fahrzeuge mit ihren Besatzungen wieder am Standort eingerückt.


Um das Haus rauchfrei zu bekommen, wurde der Hochleistungslüfter vor der Haustür in Stellung gebracht und ein Dachfenster geöffnet, durch das der Rauch dann abzog.

Text und Bilder: Harro Hartmann

 


 

... vom 22. März 2008

Osterfeuer in Harpstedt

 

Harpstedt, den 22. März 2008

Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und mäßigen Nord/Nordostwinden erfreute sich das am Simmerhauser Weg entzündete Osterfeuer einer großen Besucherschar. Als das Feuer gegen 19:30 Uhr entzündet wurde, hatte es auch aufgehört zu schneien. Da das Brenngut optimal vorbereitet war, fraßen sich die Flammen schnell in das aufgeschichtete Strauchwerk und erleuchteten das Umfeld weithin sichtbar.

Die Freiwillige Feuerwehr Harpstedt mit der Jugendfeuerwehr Harpstedt hatten sich gut auf das Winterwetter eingestellt und für einen Windschutzzaun am Bratwurststand gesorgt. Der aufgeweichte Boden war mit Holzhackschnitzel abgedeckt, so dass es auch kein schmutziges Schuhwerk gab.

Für die Kinder und Jugendlichen waren im Schutze von Wagen und Planen mehrere Gruben ausgehoben und mit Glut gefüllt geworden. Bänke und Strohballen waren für die Kindern und ihre Eltern die Sitzgelegenheiten, um in Ruhe das leckere Stockbrot zu backen, das die Jugendfeuerwehr anbot.

Bei den Erwachsenen kam der Punsch gut an, wie auch die schmackhaften Bratwürste.

 


Nur zu Ostern ist es den Feuerwehrkameraden auch mal erlaubt ein Feuer zu entfachen.
Normalerweise sind wir ja zum Löschen da!

 




Für die Kinder wurde ein kleineres Osterfeuer entfacht, an dem sie sich ein Stockbrot backen konnten.

 


Das war der Haufen mit dem angelieferten Strauchschnitt kurz vor dem Entzünden

 

Text und Bilder: Harro Hartmann
 

 

 

... vom 19. März 2008

Vorsätzliche Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus in Dünsen?

 

Dünsen. Heulende Sirenen in Harpstedt und Kirchseelte alarmierten die Feuerwehrmitglieder in der Nacht zum Mittwoch gegen 02.45 Uhr zu einem Brand im Treppenhaus eines Mehrfamilienwohnhauses an der Weichselstraße in Dünsen. Bewohner einer der Obergeschosswohnungen hatten Brandgeruch bemerkt und beim Kontrollieren Brandrauch im Treppenhaus festgestellt. Sie alarmierten Feuerwehr und ihre Mitbewohner.

Beim Eintreffen der fast 30 Einsatzkräfte mit fünf Einsatzfahrzeugen wurde festgestellt, dass das Feuer bereits erloschen und der Qualm verzogen war. Festgestellt wurden jedoch die schwarzen Brandspuren an der Wand links und rechts einer Wohnungstür. Schlussfolgerung der Feuerwehrführung: "Das Feuer ist nicht von allein entstanden". Nach knapp einer Stunde waren alle Einsatzfahrzeuge wieder in ihren Standorten.

Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Der Sachschaden ist wohl gering ausgefallen.

 
Bild und Text: Harro Hartmann

 

... vom 1. März 2008

Die Feuerwehr Harpstedt wurde zur Beseitigung
von mehreren umgestürzten Bäumen gerufen

 
Harpstedt
Ab Sonntagmittag zog das Sturmtief "Emma" über unser Einsatzgebiet hinweg. Es hinterließ mehrer umgestürzte Bäume, die wir zur Verkehrssicherung schnellstmöglich von der Straße ziehen mussten.
 




Unsere Bilder zeigen den ersten umgestürzten Baum, den wir kurz nach Mittag von der Winkelsetter Straße entfernen mussten

 

Bilder: Harro Hartmann

 

 

 

... vom 28. Februar 2008

Verkehrsunfall Gr. Ippener BAB A1


Frontal prallte dieser Sprinter gegen einen abseits des Grünstreifens der Auffahrt zur Autobahn in Gr. Ippener stehenden Baum. Der Fahrer wurde mit den Beinen eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Harpstedter Feuerwehr mussten den hydraulischen Spreitzer einsetzen, um Platz für Rettung des Verletzten zu schaffen. Während dessen wartet der Rettungsdienst mit der Schlaufeltrage, um den verletzten Fahrer aus der Fahrerkabine retten zu können

 

Gr. Ippener
Am Donnerstagvormittag raste der Fahrer eines Paketdienstes mit einem sogenannten Sprinter in der Linkskurve der Auffahrt Groß Ippener frontal gegen einen Baum und wurde eingeklemmt. Der Zugführer der Harpstedter Feuerwehr, Eric Hormann war auf den Unfall, der kurz  vor ihm passiert sein musste, zugekommen und hatte Rettungsdienst und Feuerwehr alarmiert. Vor ihm fahrende Fahrzeuge seien, so Hormann, sich ohne um den Unfall zu kümmern weitergefahren.

Die Harpstedter Feuerwehr wurde dann von der Feuerwehr- u. Rettungsleitstelle in Ganderkesee um 9:14 Uhr über Funkmeldeempfänger und Sirene alarmiert. Der Fahrer war mit seinen Beinen eingeklemmt. Mittels hydraulischen Spreitzers wurde die rückwärtige Bordwand, die von Paketen nach vorne in den Fahrerraum gedrückt worden war, zurückgebogen. Dazu mussten erst zahlreiche Pakete entladen werden. Der Sprinter war bis unters Dach mit Paketen und Päckchen beladen. Erst danach konnten Notarzt und Rettungsdienst die Rettung des Verletzten mittels Schaufeltrage vornehmen. Die Versorgung wurde dann im Rettungswagen fortgesetzt, bevor der Verletzte ins Krankenhaus gebracht wurde.

Die Autobahnauffahrt wurde während der Rettungsarbeiten gesperrt. Nach etwa einer Dreiviertelstunde Einsatzzeit rückten die vier Fahrzeuge mit 17 Einsatzkräften wieder ein. Die Ursache des Unfalles war so nicht erkennbar.


Frontal prallte dieser Sprinter gegen einen abseits des Grünstreifens der Auffahrt zur Autobahn in Gr. Ippener stehenden Baum. Der Fahrer wurde mit den Beinen eingeklemmt

Text und Bilder: Harro Hartmann

 


 

... vom 22. Februar 2008

Verkehrsunfall beim Abbiegen

 

Harpstedt.
Glimpflich verlief ein Verkehrsunfall am Freitagabend gegen 19:30 Uhr in Harpstedt. Ein achtzehnjähriger Fahrer befuhr die Landesstraße Nr. 341 in Richtung Beckeln und wollte in die Gemeindestraße "Großer Feldweg" abbiegen. Nach seiner eigenen Angaben sei er beim Abbiegen "in die Eisen gegangen", doch der Wagen sei auf der feuchten Straße ins Rutschen gekommen, über den Einmündungsbereich und Bürgersteig frontal gegen einen Gartenbaum geschlittert. Die beiden Insassen blieben zum Glück unverletzt. Beide Airbags lösten aus und verhinderten Verletzungen.

 Die Freiwillige Feuerwehr Harpstedt wurde alarmiert, weil verdacht bestand, dass der Wagen in Flammen aufging, stieg doch "weißer Rauch" auf. Die Feuerwehr stellte beim Eintreffen jedoch fest, dass keine Gefahr bestand und nur Wasserdampf aus dem zerstörten Kühler aufgestiegen war. Die Autobatterie wurde abgeklemmt und so die Gefahr, dass noch ein Brand aufgrund eines Kurzschlusses entstehen würde, ausgeschlossen.

 Der Unfallwagen ist wohl als Totalschaden abzuschreiben.

 


Die Feuerwehr unterbricht die Stromzufuhr durch Abklemmen der Autobatterie.
Unmittelbar danach rückte sie wieder mit ihren vier Einsatzfahrzeugen und 23 Einsatzkräften ab.

 


Hier ist der Schaden am Fahrzeug zu erkennen

 


 

Text und Bilder: Harro Hartmann
 
 
 

 

... vom 22. Januar 2008

Hochwassereinsatz in Delmenhorst

 

In immer wiederkehrenden Abständen kommt es nach starken Regenfällen zu einem Hochwasserstand der Delme und der Welse in Delmenhorst.

Dieses wirkt sich für unsere Feuerwehr so aus, dass wir wieder einmal zur Hilfeleistung nach Delmenhorst abberufen wurden. Insgesamt sind 12 Personen unserer Ortswehr mit dem LF 16TS und dem ELW im Hochwassereinsatz und unterstützen dort die Kameraden anderer Wehren.

 


Die Mannschaft des LF 16 TS vor der Abfahrt nach Delmenhorst


Dieses Katastrophenschutz-Fahrzeug sieht die Mehrheit der Samtgemeindratsmitglieder
scheinbar schon im Besitz der Samtgemeinde
 

Text und Bilder: Jürgen Wachendorf