Im Jahr 2009 führte die Theatergruppe das plattdeutsche Theaterstück
„Daor har Oma Dini noit an dacht!“ auf.
 


Ein Schnappschuss aus dem zweiten Akt. v.l.n.r.: Haushälterin Irma (Ulla Gröper), Hanni Lübbers (Elke Petersen), ihr Ehemann Fred Lübbers (Jens Landgraf), Pastor Hillmann (Alfred Günnemann), Gemeindeschwester Hildegard (Carina Müller), und Julius Stinkepütt (Ulli Sasse).
 

Harpstedt im Nov. 2009  Seit Wochen probte die Theatergruppe der Harpstedter Feuerwehr an dem Lustspiel in vier Akten „Daor har Oma Dini noit an dacht!“ von Ilse Kaster und Willi Wattjes. Nach einer gelungenen Premiere auf der Neerstedter Bühne konnte die Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt am Freitagabend auf dem Koems-Saal in Harpstedt die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer begeistern.

Heinrich Sudmann begrüßte die Gäste als Spielleiter und führte kurz in das plattdeutsche Stück ein. Spielort ist der Garten hinter dem Haus von Gustav und Emmerdine Ammermann, gespielt von Horst Bokelmann und Roswitha Müller.Sie treffen sich dort mit Verwandten und Bekannten nach der Beerdigung von Oma Dini, wie ihr Schwager Fred Lübbers (Jens Landgraf), Hanni Lübbers (Elke Petersen), Julius Stinkepütt (Ulli Sasse), Postbotin Sophie Neibüdel (Ingrid Hellbusch), Gemeindeschwester Hildegard (Carina Müller), Pastor Hillmann (Alfred Günnemann) und seine Haushälterin Irma (Ulla Gröper). Thema der Trauergäste ist das Erbe von Oma Dini, obwohl doch die meisten Anwesenden nicht mit Oma Dini verwandt gewesen sind. Im 1. Akt will  Hanni Lübbers sich nach der Rückkehr von der Beisetzung schon über das Erbe her machen. Sie kommt damit aber nicht durch. Außerdem kommt ein Brief an Oma Dini aus Amerika an. Der Inhalt versetzt die "Trauergäste" in große Zweifel bezüglich des Erbes. Im 2. Akt, der eine Stunde später spielt, kommt ein "Penner" in den Garten. Er stellt sich als Halbbruder von der Verstorbenen vor. Ihm wird aber nicht so recht geglaubt und daher wie ein Penner behandelt. Der Pastor muss eine Unterkunft für ihn besorgen. Im weiteren Verlauf wird Hanno Lübbers über den angeblichen Halbbruder aufgeklärt und ihr klar gemacht, dass wohl nichts aus dem Erben wird. Aber auch der Pastor erhofft sich einen Erbanteil. Er möchte das Haus als Gemeindehaus haben.

 

Nach sechs Wochen Wartezeit (3. Akt) versuchen die "Erben" ihren Anteil zu bekommen. Es kommen dann auch die Papiere über den Halbbruder Julius Stinkepütt an. Was mit ihnen passiert und wie sich die weitere Geschichte entwickelt, sollten sich Freunde des plattdeutschen Theaters in einer nächsten Vorstellung verfolgen. Es geht schon lebhaft zu und vor Mordanschlägen wird nicht zurück geschreckt.

Die fünfte und letzte Vorstellung findet am Sonntag, 29. November, um 15 Uhr auf der Bühne von „Benekings Gasthaus“ in Beckeln statt.

 


Halbbruder Julius Stinkepütt (Ulli Sasse) (liegend) erholt sich im 4. Akt vom "Giftanschlag". Gustav (r.) und Emmerdine Ammermann (.l), gespielt von Roswitha Müller und Horst Bokelmann hatten damit wohl nicht gerechnet.

 


Lachende Gesichter und Beifall, wie auf diesem Bild zu sehen, gab es bei unzähligen
Szenen des plattdeutschen Stückes.

 
Foto und Text: Harro Hartmann

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