In Jahr 2007 führte die Theatergruppe wieder ein plattdeutsches Theaterstück auf.
Es hieß „Hurra, Mallorca ick kaom!“

Lustspiel in drei Akten. Ins Plattdeutsche übersetzt von Günter Drewes

 

Zur Aufführung kam das Stück am:

2. März 2007 in einer Abendveranstaltung auf dem Koems, 19.30 Uhr

4. März 2007 bei einem Kaffeenachmittag auf dem Koems, 15.00 Uhr

11. März 2007 in Neerstedt, 15.00 Uhr "Neerstedter Bühne"

30. März 2007 in Beckeln, 19.00 Uhr Gasthof Beneking


Zwischenzeitlich haben die Aufführungen stattgefunden. Den Inhalt des aufgeführten Stückes können sie dem unten abgedruckten "Vorbericht zur Theateraufführung" entnehmen.

 

Die Theatergruppe bedankt sich bei den Besuchern ihrer Aufführung und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.


Spielszene von der Aufführung auf dem Koems am 2. März 2007



Die Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt stellte sich beim Übungsabend zum Gruppenfoto

Vorbericht zur Theateraufführung

Auch bei der Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt steht die Theatersaison wieder vor der Tür. Für die Proben ist die Bühne wieder in Räumen des Kreisjugendzeltplatzes aufgebaut. So manchen Abend brennt dort Licht und es wird geprobt, geprobt ... Spielleiter Heinrich Sudmann hat das Stück „Hurra, Mallorca, Ick kaom!“, bearbeitet und ins plattdeutsche übersetzt von Günter Drewes, ausgesucht. Zum Inhalt:

Sie meinen, einen Zustand zwischen Wahnsinn und Mallorca gibt es nicht? Nun, Gisbert Müllers (Jens Landgraf) Geschichte beginnt auch mit weit eindeutigeren Absichten. Er will seinen Ehestrapazen endgültig den Rücken kehren und den Rest seines Lebens in mediterraner und sonniger Atmosphäre genießen, aber ohne Ehefrau Carola (Bärbel Ahrens)! Dieser schenkt er kurzerhand ein Wochenende auf einer Beautyfarm, um in Seelenruhe auszuziehen und für immer nach Mallorca zu entschwinden. Die Abfahrt der Frau Gemahlin zur Beautyfarm und das Eintreffen der Umzugshandwerker (Wolfgang Kienzl, Alfred Günnemann u. Simon Kasch) bei Gisbert bleiben allerdings die einzigen Geschehnisse, die fortan in diesem Hause planmäßig passieren.

So entpuppt sich eine vom hilfsbereiten Freund Peter (Stephan Meißner) mitgebrachte Anhalterin (Elke Petersen) als eine wesentlich turbulentere Gestalt, wie zunächst angenommen. Eine solche Erscheinung passt - soviel sei verraten - ebenso wenig ins Geschehen, wie eine leicht bekleidete Nachbarin (Roswitha Müller), die sich aus ihrer eigenen Wohnung ausgesperrt und ebenfalls ausgerechnet bei Gisbert um Hilfe ersucht. So treffen nach und nach skurrile, frivole und sogar kriminelle Figuren ausgerechnet in Gisberts Wohnung ein, der dem Tränen lachenden Publikum zeigt, wie er diese auch noch der plötzlich aufkreuzenden Schwiegermutter (Ingrid Hellbusch) erklärt.

Zu diesem Wahnsinn, nach Mallorca zu entfliehen, ist er dennoch wild entschlossen. Doch wo wird die Geschichte enden? Im Wahnsinn? Auf Mallorca?

Oder vielleicht tatsächlich irgendwo dazwischen? Als Topusterin wird Conny Teichert im Kasten sitzen.

Sehen Sie selbst, denn die Premiere ist am Freitag, 02.03., 19:30 Uhr, auf Koems Saal. Weitere Vorstellungen sind am Sonntag, 04.03., 15 Uhr, verbunden mit einem Kaffeenachmittag auf Koems Saal, und am Sonntag, 11.03., Neerstedter Bühne, 15 Uhr. Für den Kaffeenachmittag auf Koems Saal gibt es nummerierte Sitzplätze und Karten im Vorverkauf bei Bürobedarf Beuke, Burgstraße.


 
 
 
     
     
Spielszenen von den Theaterproben
     
     
     

 
 
 

Bericht und Fotos: Harro Hartmann


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