Die Theateraufführung auf dem Koems am 28.10.2001


Der Theatergruppenleiter Heinrich Sudmann bei der Begrüßung

Wachtmeister Hansen und Bauer Struck sind in einen tiefen Schlaf verfallen


Von Spitzbuben und Fallenstellern

 

Theatergruppe der Feuerwehr strapazierte Lachmuskeln mit lustigem Schwank

 

Harpstedt, den 28.10.2001 ‑ Aus dem Lachen nicht heraus kamen am Sonntagabend die Besucher im Koems‑Saal, wo die Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt erstmals den plattdeutschen Schwank "Wer hett, de hett" zur Aufführung brachte. Die Bühnenakteure heimsten reichlich Beifall ein.

Der Dreiakter dreht sich um die Einbruchstouren des Landstreichers Jochen Muhl (gespielt von Jörg Lucht). Bauer Kassens Struck (Herbert Kattau) will den "Spitzbuben" auf frischer Tat ertappen und stellt ihm eine Falle. Er mischt

Schlafmittel ins Bier. Der Landstreicher werde auf seinen Tou­ren sicher Hunger und Durst bekommen; schließlich werde er dann gerne zu der auf dem Eisschrank stehenden Flasche Bier greifen, rechnet sich der Landwirt aus.

Wachtmeister Hansen (Arnold Meyerholz) fängt den, Landstreicher auf frischer Tat: Der liegt, wie von Kassens Struck vermutet, vor dem Eisschrank ‑ in der Wohnküche. Die Bierflasche ist leer. Der Bauer nimmt an, dass seine Falle zugeschnappt ist. Er rät dem Wachtmeister, den Dieb in den Schweinestall zu sperren. Anschließend "fallen" Schutzmann und Bauer aber selbst in die "Grube", die Kassens Struck "gegraben" hat: Als sie ihren "Fang" mit Korn und Bier feiern, fallen sie in einem tiefen Schlaf. In diesem Zustand finden Groß Knecht Hinnerk Meyer (Friedel

Horstmann) und Dienstmagd Jule (Bärbel Ahrens) die beiden. Sie werden in die Scheune gebracht, wo sie, ihren Rausch ausschlafen sollen...

Außerdem, geht es in dem Stück um Geld, das der Bauer gewonnen hat.

Seine Frau Telsche (Ingrid Hellbusch) und die Oma (Angelika Frenzl) suchen überall im Hause nach den von der Summe "abgezweigten" 10000 DM. Der Großknecht unterstützt den Bauern und findet ein "Versteck" für das Geld.

Eine Liebschaft zwischen Kassens Tochter Lisa (Roswitha Müller) und Hans Schriewer (Stephan Meißner), der Geld für die Existenz‑ und Familiengründung braucht, kommt ans Tageslicht. Die "Besoffenen" werden auch gefunden; die Ärztin Dr. Krüppkopp (Gunda Mager) muss her. Die Oma entdeckt den Landstreicher und schlägt ihn mit ihrem Krückstock in die Flucht...

.. zum Ende geht es wie in fast allen Theaterstücken gut aus und das Geld findet auch die passenden Besitzer.

 

Weitere Aufführungstermine:

Sonntag, 4. November 2001: 15.00 Uhr in Neerstedt, „Neerstedter Bühne“

Sonntag, 1. November 2001: 15.00 Uhr im Rahmen eines Kaffeenachmittages wiederum im Koems.



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Text: Harro Hartmann
Bilder: Jürgen Wachendorf
 


 

 

 

 

Lautes Lachen und tosenden Beifall gab es für die Akteure auf der Bühne oftmals während der Szenen


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