Jahreshauptversammlung am 24. Februar 2017
- Christoph Windhusen zum neuen stellvertretenden
Ortsbrandmeister gewählt -

 


Nach den Ehrungen von links: Sarah Willert, Andreas Tangemann, Astrid Kasch, Christoph Windhusen, Eric Hormann, Hans-Peter Hellbusch, Stefan Wachholder, Wolfgang Müller, Jürgen Wachendorf, Jannik Stiller, Franz Thielsch, Malte Kasch, Günter Wöbse, Peter Sparkuhl, Alfred Günnemann

Harpstedt, 24.02.2017        Im Zuge der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt wurde Christoph Windhusen zum Nachfolger von Hans-Jürgen Wachendorf als stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt. Wachendorf kandidierte nicht wieder, weil er bis zur Altersgrenze mit 63 Jahren keine vollständige Amtsperiode mehr durchlaufen kann.

Windhusen setzte sich mit 21 zu 17 Stimmen gegen Thomas Heuermann durch. Neben der Wahl standen noch weitere Punkte auf der Tagesordnung der Versammlung, zu der der Ortsbrandmeister Eric Hormann alle aktiven Kameradinnen und Kameraden sowie die Altersabteilung eingeladen hatte. Als Gäste konnte Hormann den Kreisbrandmeister Andreas Tangemann, Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf, Verbandsvorsitzenden Peter Sparkuhl sowie den stellvertretenden Samtgemeinde- und Fleckenbürgermeister Stefan Wachholder begrüßen. Der Einladung folgten neben dem Vorsitzenden des Ausschusses für Feuerwehr und Rettungswesen, Marco Roreger, noch zahlreiche Ratsmitglieder.

131 Mitglieder gehören der Feuerwehr Harpstedt derzeit an, berichtete Hormann in seinem Jahresbericht. 60 Aktive Kameradinnen und Kameraden sind in der Einsatzabteilung vertreten, 31 Jungs und Mädchen in der Jugendfeuerwehr und 40 Kameraden in der Altersabteilung. 42 Einsätze galt es im letzten Jahr ab zu arbeiten. Diese teilen sich auf in neun Verkehrsunfälle, zwölf Hilfeleistungen und 21 Brandeinsätze. Um diese Einsätze erfolgreich abzuarbeiten wird nicht nur eine gute Ausbildung benötigt, sondern auch entsprechendes Equipment, betonte Hormann. So konnte im vergangenen Jahr die ersten Schritte für eine Ersatzbeschaffung des ELW vorangetrieben werden. Auf Grund von personellen Veränderungen in der Ortswehr gab es Rotationen in Führungsaufgaben. Zugführer von der ersten Gruppe ist Malte Kasch. Er wird unterstützt von den beiden Gruppenführern Christoph Windhusen und Marius Kräkel. Zugführer der zweiten Gruppe ist Michael Rehberg. Als Gruppenführer stehen ihm Sascha Flügger und Stefan Schötschel zur Seite. Als Sicherheitsbeauftragter fungiert Andreas Walden. Veränderungen gab es auch beim Dienstplan. Die Sonntagsdienste gibt es seit Anfang des Jahres nicht mehr. Neben den zahlreichen Einsatz- und Übungsdiensten kamen noch das Osterfeuer auf dem Dreiangel und das Frühkonzert am ersten Mai hinzu.

Die Feuerwehren werden immer spezieller und dementsprechend muss die Ausbildung in der Feuerwehr laufen, berichtete Malte Kasch. Enttäuscht zeigte er sich über den hohen Grad der Zerstörungswut mancher Menschen. Das eigens hergerichtete Übungshaus in der Muna in Dünsen wird durch grenzlosen Vandalismus immer wieder zerstört. Arnold Meyerholz berichtete über die vielen Tätigkeiten der sehr aktiven Altersabteilung. Im Bereich der Wettbewerbsgruppe war es ein Jahr zum Vergessen berichtete Bernd Fassauer. Auf den Kreisentscheid und dem Bezirksentscheid bereitete sich die Gruppe oft mit der Wettbewerbsgruppe aus Beckeln vor. So entstand oftmals eine „winwin“ Situation für beide Gruppen. Beim Kreisentscheid konnte noch der zweite Platz belegt werden. Doch beim Bezirksentscheid lief es für die Harpstedter Gruppe nicht so gut und sie belegten den zehnten Platz. Fassauer freute sich aber über das gute Abschneiden der Beckelner Freunde. Da hat sich das gemeinsame Üben ausgezahlt.

33 Atemschutzgeräteträger sind derzeit in der Feuerwehr aktiv, berichtete Simon Kasch. Neben den regulären Diensten wurde sechs Mal die Übungsanlage in Ganderkesee besucht und an der Atemschutzübung in Kirchseelte teilgenommen. Zwei Kameraden waren bei der Heißausbildung in Loy. Neben den vielen Wettbewerben konnten sechs Mitglieder der Jugendfeuerwehr die Leistungsspange erringen. Das Highlight im vergangenen Jahr war das OFV-Zeltlager in Vechta, so Jugendwartin Jana Pölking. Der stellvertretende Samtgemeinde- und Fleckenbürgermeister Stefan Wachholder bedankte sich für die geleistete Arbeit. Feuerwehrmann zu sein ist viel mehr als nur Wasser auf eine Flamme zu spritzen. Man wird immer stärker gefordert. Günter Wachendorf berichtete über die bevorstehende Gründung einer Kinderfeuerwehr in der Samtgemeinde.

Für 25 Jahre in der Feuerwehr wurden Christoph Windhusen, sowie Astrid und Malte Kasch geehrt. Seit 40 Jahren gehört Franz Thielsch der Feuerwehr an. Bereits 50 Jahre sind Alfred Günnemann, Hans-Peter Hellbusch und Günter Wöbse in der Feuerwehr. Hierfür erhielten sie jeweils eine Ehrung. Sarah Willert und Jannik Stiller bekamen nachträglich die Bronzene Leistungsspange verliehen.

Mit Erreichen der Altersgrenze wurde Wolfgang Müller in die Altersabteilung verabschiedet. Er bekam die Ehrennadel des Oldenburgischen Feuerwehrverbands verliehen. Neu aufgenommen wurden Holger Corßen und Mika Edelsbacher in die Wehr. Zum Feuerwehrmann wurden Alexander Christ und Dennis König befördert. Maximilian Oebker wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Andreas Walden, Marius Kräkel und Astrid Kasch wurden zum Hauptfeuerwehrmann beziehungsweise Frau befördert. Zum Oberlöschmeister wurden Michael Rehberg und Christoph Windhusen befördert.

 


Nach den Beförderungen: Maximilian Oebker, Eric Hormann, Astrid Kasch, Dennis König, Christoph Windhusen, Alexander Christ, Michael Rehberg, Mika Edelsbacher, Marius Kräkel, Andreas Walden, Günter Wachendorf, Simon Kasch

 
 
Bilder und Text: Christian Bahrs
 
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