Jahreshauptversammlung am 28. Februar 2014
- Eric Hormann als Ortsbrandmeister wieder gewählt -

 


Gruppenbild der Geehrten: Von links: Verbandsvorsitzender Peter Sparkuhl, Ortsbrandmeister  Eric Hormann, Winfried Schöler, Christian Bahrs, Heinz Wolle, Reinhard Gröper, Egon Riess, Jürgen Meyer, Sascha Apels, Werner Thomas, Marius Kräkel, Hans-Dieter Michl, stellvertretender Kreisbrandmeister Klaus Stolle, Hans-Werner Müller, stellvertretender Ortsbrandmeister Jürgen Wachendorf

 

Harpstedt, 28.02.2014 Eric Hormann, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Harpstedt, wurde am vergangenen Freitag auf der Jahreshauptversammlung im Lämmerkoven in Harpstedt während der Generalversammlung für weitere sechs Jahre gewählt. Dies war unter anderem ein Punkt auf der Tagesordnung der Versammlung, zu der nicht nur die Mitglieder der Einsatzabteilung und der Altersabteilung erschienen sind, sondern auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Stolle, der Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf und der Kreisverbandsvorsitzende Peter Sparkuhl. Von der Politik und der Verwaltung waren anwesend der Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes, der Fleckenbürgermeister Werner Richter sowie der Gemeindedirektor Ingo Fichter und zahlreiche Ratsmitglieder.

Zum Jahreswechsel gehörten der Feuerwehr Harpstedt 62 aktive Kameraden, darunter fünf weibliche Mitglieder an. Der Altersabteilung gehören derzeit 41 Kameraden an.

Im Einsatzjahr 2013 mussten die Mitglieder die stattliche Summe von 59 Einsätzen bewältigen. Zehn Brand- und 49 Hilfeleistungseinsätze. Viele schwere Verkehrsunfälle auf der Autobahn hob Hormann hervor. Zum Beispiel erinnerte er an den Einsatz am Neujahrstag mit dem Geister-LKW, bei dem zwei Personen ums Leben kamen. Aber auch viele Einsätze bei den Unwettern im letzten Jahr gehörten dazu. Gegenüber 2012 waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr Harpstedt bei der Zahl und Art der Einsätze wesentlich stärker gefordert. Glücklicherweise gab es keine Fehlalarme zu verzeichnen, betonte Hormann.

Im letzten Jahr musste sich die Feuerwehr Harpstedt von dem alten Rüstwagen, der vom Landkreis Oldenburg zur Verfügung gestellt wurde, verabschieden. Dieser wurde durch einen neuen Rüstwagen, der auch vom Landkreis zur Verfügung gestellt wurde, ersetzt. Die Arbeit erleichtern wird das neue Verwaltungsprogramm FW-Portal, welches im letzten Jahr in Betrieb genommen wurde, wie Hormann mitteilte.

Ein Dank richtete Malte Kasch an die Firmen Frerichs aus Aschenstedt und der Firma WD. Müller GmbH. Von denen wurden im letzten Jahr ein paar alte Autos bereit gestellt. So kann man die technische Hilfeleistung weiter üben und vertiefen, so Kasch. Auch freute sich Kasch über die Unterstützung einiger Firmen und Landwirte, bei denen man bei den Übungsdiensten üben kann.

Die starke Altersabteilung, mit Arnold Meyerholz als Seniorensprecher, hat im letzten Jahr viele Aktivitäten, wie z.B. eine Fahrradtour oder ein Grillabend, zusammen unternommen. Bei dem großen OFV-Zeltlager im letzten Sommer haben die Senioren beim Aufbau tatkräftig mitgeholfen. So haben sie die Wege auf dem Zeltplatz mit Schredder belegt und beim Aufbau der Buden auf dem „Marktplatz“ geholfen.

Die Wettbewerbsgruppe erkämpfte sich bei dem 13. Landesentscheid in Soltendieck einen hervorragenden 23. Platz, teilte Gruppenführer Bernd Fassauer mit. Das Osterfeuer im  letzten Jahr  organisierte die Wettbewerbsgruppe zusammen mit der Jugendfeuerwehr auf dem Dreiangel.

Keinen Unfall konnte Sicherheitsbeauftragter Klaus Stiller in seinem Jahresbericht verkünden. Bei der Brandschutzerziehung ist Stiller vier Mal in der Grundschule und zwei Mal im Kindergarten unterwegs gewesen.

30 Atemschutzgeräteträger stehen momentan in den Reihen der Brandschützer. Sechsmal besuchten sie die Übungsanlage in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Ganderkesee, berichtete der Atemschutzwart Simon Kasch. Bei sechs Einsätzen, mussten Atemschutzgeräteträger eingesetzt werden.

 

Die Jugendfeuerwehr zählt aktuell 23 Mitglieder ließ Jugendfeuerwehrwartin Jana Pölking verkünden. In seinem Grußwort berichtete der stellvertretende Kreisbrandmeister Klaus Stolle über die Fertigstellung der FTZ und das dort ein Tag der offenen Tür am 26. April stattfinden wird. Weiter ging er auf die beiden Stürme Xaver und Christian ein. Die Umstellung der Funkrufnamen findet ab April statt.

In seiner selbsternannten „Abschiedstour“ würdigte Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes die schwere und umfassende Arbeit der Feuerwehren. Auch in Zukunft wünsche er den Rettungskräften eine unfallfreie Arbeit. Der Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf berichtete über die „Helfende Hand“, welche die Samtgemeinde Feuerwehren erhalten haben. Jedes einzelne Mitglied bekomme einen Button für die Uniform, so Wachendorf.

Peter Sparkuhl als Kreisverbandsvorsitzender bedankte sich bei dem Rat, der Verwaltung und den Kameradinnen und Kameraden für die großartige Unterstützung bei dem Zeltlager im letzten Sommer. Er nahm aber auch die Politik in die Pflicht mal gehörig auf den Tisch zu hauen. Denn es kommt demnächst die neue Abgasnorm Euro 6, welche auch bei den Feuerwehrfahrzeugen eingebaut werden muss. Da es sich aber bei den Fahrzeugen auf Grund der Kurzstrecken nicht lohnt und die Fahrzeugpreise um ca. 10.000 Euro teurer werden, muss man hier einschreiten. Diese Abgasnorm ist eine unnötige zusätzliche Belastung bei den Kommunen, so Sparkuhl.

Bei den Ehrungen gab es zwei Mitglieder für 40 jährige Mitgliedschaft. Reinhard Gröper und Winfried Schöler erhielten das Abzeichen von Peter Sparkuhl verliehen. Für 50 jährige Mitgliedschaft wurden Jürgen Meyer, Hans-Werner Müller, Egon Riess, Werner Thomas und Heinz Wolle geehrt. Alle Geehrten bekamen einen Präsentkorb überreicht.

Wegen Erreichen der Altersgrenze, bekam Hans-Dieter Michl die Ehrennadel in Silber des Oldenburgischen Feuerwehrverbands verliehen. Für den Einsatz im Hochwassergebiet im Landkreis Lüchow-Dannenberg bekamen Marius Kräkel, Sascha Apels und Christian Bahrs die Hochwassermedaille von Klaus Stolle verliehen. Neu aufgenommen in die Feuerwehr wurden Daniel Helms, Henning Meyer und Niklas Möhlmann. Die drei kamen aus der Jugendfeuerwehr und erhielten den Dienstgrad Feuerwehrmann-Anwärter. Dennis Huß wurde ebenfalls neu aufgenommen und erhielt auch diesen Dienstgrad. Bereits in der Kirchseelter Feuerwehr war Stefan Schötschel. Er wurde ebenfalls neu aufgenommen. Den Dienstgrad Feuerwehrmann bekam Lars Apels. Zum Oberfeuerwehrmann wurden Marcus Lichtenberg, Mathieu Turken, Niklas Möhlmann und Daniel Friedemann befördert. Sascha Apels und Simon Kasch wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Michael Rehberg wurde zum Löschmeister ernannt.

 


Gruppenbild der Beförderten: Von links: Niklas Möhlmann, Daniel Helms, Michael Rehberg, Henning Meyer, Simon Kasch, Sascha Apels, Daniel Friedemann, Mathieu Turken, Stefan Schötschel, Jannik Möhlmann, Dennis Huß, Marcus Lichtenberg, Ortsbrandmeister Eric Hormann, Lars Apels, Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf

 
 
Bilder und Text: Christian Bahrs
 
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