Jahreshauptversammlung am 22. Februar 2013

 

- Doppelt so viele Einsätze wie im Vorjahr -

 


Nach den Ehrungen: (Von links) Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes, Klaus Hellbusch, Harro Hartmann, Theo Sanders, Bernhard Springer, Dieter Plump-Brüssow, Andreas Tangemann, Karl Höntsch, Ortsbrandmeister Eric Hormann, Claus Grote, stellv. Ortsbrandmeister Jürgen Wachendorf und Kreisverbandsvorsitzender Peter Sparkuhl

 

Harpstedt, 22.02.2013  43 Einsätze mussten die Harpstedter Brandschützer im vergangenen Kalenderjahr bewerkstelligen. Dies berichtete der Ortsbrandmeister Eric Hormann auf der Jahreshauptversammlung, zu der er die Mitglieder sowie zahlreiche Gäste aus der Politik und der Feuerwehrführung in den Lämmerkoven einlud. Es sind doppelt so viele Einsätze wie im Vorjahr. Gerufen wurden die Feuerwehrleute 16-mal zu Brand- und 27-mal zu Hilfeleistungseinsätzen. Erfreulich berichtet Hormann das aus den 23 Fehlalarmen in der Samtgemeinde, keine aus dem Löschbezirk der Feuerwehr Harpstedt kamen. Nach 2011 mit 21 Einsätzen, war die Feuerwehr im letzen Jahr bei der Zahl, aber auch bei der Art der Einsätze, deutlich stärker gefordert.

Zum Jahreswechsel gehörten der Einsatzabteilung 61 Kameradinnen und Kameraden zu, wovon fünf weiblich sind. Die Jugendfeuerwehr hat momentan 20 Jugendliche, davon sind drei weiblich. Die Senioren sind im Moment mit 42 Mann vertreten und somit die größte Seniorengruppe im Landkreis Oldenburg. Somit hat die Feuerwehr Harpstedt einen Stand von 123 Kameradinnen und Kameraden. Zu den unzähligen Dienststunden, die bei den Zugdiensten und den verschiedenen Übung anfallen, kamen auch noch die Lehrgänge, die von den Mitgliedern auf Kreis- und Landesebene besucht wurden.

Auch die Veranstaltungen, die von der Feuerwehr zusammen mit dem Förderverein auf die Beine gestellt wurden, wie zum Beispiel das Osterfeuer auf dem Dreiangel oder das Frühjahrskonzert am 1. Mai mit dem Blasorchester aus Beckeln, erhielten sehr viel Resonanz. Der „Tag der offenen Tür“ wurde sehr gut angenommen, so Hormann. Den Besuchern wurde ein buntes Rahmenprogramm geboten. Auch wurden die neuen Räume der Jugendfeuerwehr und der neue Abrollcontainer feierlich übergeben. Bei dem Luftballonweitflugwettbewerb kamen sehr viele Karten zurück. Am weitesten ist ein Ballon nach Kühlungsborn an die Ostsee geflogen.

Die Feuerwehr Harpstedt ist derzeit in zwei Zügen und vier Gruppen aufgeteilt. Die Übungsdienste, wurden im vergangenen Jahr sehr gut angenommen, unter anderem wurde die Ausbildung mit der Wärmebildkamera weiter geführt, was sehr wichtig ist, wie sich am Unfall am Neujahrstag herausstellte, so Zugführer Malte Kasch in seinem Jahresbericht. Des Weiteren wurde bei den Gruppendiensten auch mit dem Drucklüfter und einer vom Förderverein bereitgestellten Nebelmaschine geprobt. Bedankte wollte sich Kasch noch mal bei der Firma Dutsch, der für die Feuerwehr im letzten Jahr reichlich Autos zur Verfügung gestellt haben, um mit den Hilfeleistungssätzen zu trainieren. Bei den Zugdiensten wurde das Seniorenzentrum in Harpstedt und die Firma Landmaschinen Bahrs besucht. Weiter erwähnte Kasch, dass er und ein paar Helfer ein Übungshaus auf dem Gelände der MUNA in Dünsen herrichten. Dort sollen dann die Atemschutzgeräteträger mit der Wärmebildkamera in einem stockdusteren und vernebelten Haus üben.

Über Nachwuchsprobleme kann sich die Seniorenabteilung nicht beklagen, flachste Arnold Meyerholz. Die Vielen Ausflüge und Veranstaltungen wurden immer sehr zahlreich angenommen.

„Titelverteidigung geglückt“ sprach der Gruppenführer der Wettbewerbsgruppe, Bernd Fassauer, an. Im September konnte die Gruppe auf dem Bezirksentscheid mit 427,27 Punkten den ersten Platz von dem zweiten aus Hude sichern. Auch die Wettbewerbsgruppe habe die Kameradschaftspflege nicht vernachlässigt, so wurde ein Kohlgang durchgeführt.

Die Theatergruppe lockte zahlreiche Zuschauer in den Koemssaal aber auch in das Theater in Neerstedt. „Dort wurde sehr viel gelacht, das freut uns immer wieder“, so Heini Sudmann.

Über 11.000 Kilometer wurden im letzten Jahr mit den Einsatzfahrzeugen gefahren. Dies teilte Malte Kasch mit, der die beiden Gerätewarte, die krankheitsbedingt ausfielen, vertrat.

Eine 400 prozentige Steigung zum Vorjahr gab es von Klaus Stiller, dem Sicherheitsbeauftragten zu berichten. In den vierten Klassen der Grundschulen in Harpstedt und Dünsen, hatte Stille die Brandschutzerziehung übernommen. Mit seinem neuen Brandhaus kann er die gefahren Originalgetreu darstellen.

Die Feuerwehr Harpstedt hat momentan 30 Atemschutzgeräteträger in ihren Reihen. Im letzen Jahr mussten diese fünfmal unter Atemschutz in den Einsatz gehen.

Sehr erfolgreich war die Jugendfeuerwehr im letzten Jahr. Bei den Spielen und Wettbewerben auf Kreis- und Bezirksebene, waren sie immer vorne mit dabei. Sieben Jugendliche erhielten eine Besondere Auszeichnung. Sie bestanden, mit zwei Mitgliedern aus der Jugendfeuerwehr Kirch- und Klosterseelte, die Leistungsspange. Dieses ist die höchste Auszeichnung, die in der Jugendfeuerwehr errungen werden kann. Als Gastfeuerwehr nahmen sie am größten Kreiszeltlager des Landes in Brinkum im Landkreis Diepholz teil. Dort belegten sie den 23. Platz in der Gesamtwertung.

Kreisbrandmeister Andreas Tangemann berichtete Kurz über den Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Ganderkesee. Zum Mai hin, kann man mit dem Umzug rechnen.

Bürgermeister Werner Richter, bedankte sich für die Arbeit der Feuerwehr. Denn „ihr seid die Männer der ersten Stunde“ so Richter. Dies bezog er auf den schrecklichen Unfall am Neujahrstag, zu dem er auch als Notfallseelsorger zum Einsatz kam. Doch der größte Teil, wie die Betreuung der Beteiligten, wurde schon bereits von der Feuerwehr übernommen, so Richter.

Neu in die Feuerwehr wurden Lars Apels und Dennis Behrens. Aus einer anderen Ortswehr wurde Marcus Lichtenberg übernommen.

Für 40 Jahre im Feuerlöschwesen wurden Dieter Plump-Brüssow, Bernhard Springer, Harro Hartmann und Theo Sanders geehrt. Seit 50 Jahren gehört Klaus Hellbusch der Feuerwehr an. Für 60 Jahre in der Feuerwehr wurde Karl Höntsch geehrt.

Als Alterstechnischen Gründen wurde Claus Grote in den Feuerwehrruhstand verabschiedet und bekam dafür das Abzeichen de Oldenburgischen Feuerwehrverbandes in Silber verliehen.

 


Nach den Beförderungen: (von links) Gemeindebrandmeister Günter Wachendorf, Gregor Paschke, Christian Bahrs, Dennis Behrens, Sascha Apels, Niklas Meyer, Bernhard Springer, Bernd Jarren, Volker Ahlers, Lars Apels, Jana Pölking, Marcus Lichtenberg, Michael Rehberg und Ortsbrandmeister Eric Hormann

 

Beförderungen und Ernennungen:

Zum Feuerwehrmann-Anwärter wurden Lars Apels und Dennis Behrens befördert.

Niklas Meyer und Jannek Möhlmann sind zum Feuerwehrmann befördert worden.

Den Dienstgrad Oberfeuerwehrfrau trägt nun Sarah Willert.

Oberfeuerwehrmänner sind Volker Ahlers, Sascha Apels, Christian Bahrs und Jan Corleis.

Michael Rehberg wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Erster Hauptfeuerwehrmann ist Bernd Jarren.

Zur Löschmeisterin wurde Jana Pölking ernannt.

Zum Löschmeister wurde Gregor Paschke ernannt.

Bernhard Springer wurde zum Oberlöschmeister befördert.

 
 
 
Bilder und Text: Christian Bahrs
 
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